Corona-Newsblog Berlin

Impfungen für Obdachlose und geistig Behinderte verschoben

| Lesedauer: 97 Minuten
Wirbel um AstraZeneca-Impfstoff: Worum geht es?

Wirbel um AstraZeneca-Impfstoff: Worum geht es?

Als leicht lagerbares und günstiges Präparat könnte der Corona-Impfstoff von Astrazeneca äußerst populär sein. Doch das Vakzin stößt seit Monaten immer wieder auf Kritik und Vorbehalte. Nun hat auch Deutschland die Impfungen mit Astrazeneca wegen Berichten über mögliche schwere Nebenwirkungen vorsorglich ausgesetzt.

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In Berlin sind aktuell 5558 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, die Inzidenz liegt bei 75,1. Nachrichten und Zahlen im Newsblog.

  • Vor einem Jahr begann die Corona-Pandemie in Berlin. Seitdem haben sich in Berlin nachweislich 135.117 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 2942 Menschen sind bislang in Berlin mit oder an Covid-19 gestorben. 126.617 Patienten gelten inzwischen als genesen. Aktuell sind in Berlin 5558 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Berlin zurzeit bei 75,1.
  • Inzidenzen, Todesfälle, Neuinfektionen, Impfungen, Tests: Die wichtigsten Informationen und Zahlen zum Coronavirus in Berlin in der Übersicht.
  • Symptome, Risikogruppen, Krankheitsverlauf: Fragen und Antworten zum Coronavirus finden Sie hier.

Berlin. Bereits seit einem Jahr grassiert das Coronavirus in Berlin. Impfungen, Inzidenz, Fallzahlen, Lockdown: In unserem Newsblog halten wir Sie über die aktuelle Corona-Lage in Berlin und Brandenburg auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie in Deutschland, Europa und der Welt finden Sie in diesem Newsblog.

14 Uhr: Wir starten unser neues Newsblog

Alle aktuellen Nachrichten und Zahlen zur Corona-Lage in Berlin und Brandenburg lesen Sie in unserem neuen Newsblog.

13.54 Uhr: Impfungen für Obdachlose und geistig Behinderte verschoben

Nach dem bundesweiten Stopp der Impfungen mit dem Impfstoff Astrazeneca wird der für morgen geplante Start der Impfkampagne für obdachlose Menschen in Berlin wird bis auf Weiteres verschoben. Auch die am Montag gestarteten Impfungen der Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung in der Eingliederungshilfe werden vorerst ausgesetzt.

13.27 Uhr: Linke-Fraktion fordert Beibehaltung der Impftermine

Trotz der Aussetzung des Impfens mit dem Präparat des Herstellers Astrazeneca hat die Linke-Fraktion im Brandenburger Landtag die Beibehaltung aller Impftermine gefordert. Bis Ende März stünden nach Angaben des Gesundheitsministeriums noch gut 155.000 Impfdosen von Biontech/Pfizer und Moderna zur Verfügung, sagte Fraktionschef Sebastian Walter im Landtag. „Damit können die bisher zugesagten insgesamt 55.100 Impftermine gehalten werden“, betonte Walter. Das Gesundheitsministerium hatte am Montag rund 22.500 Impftermine mit Astrazeneca vorerst abgesagt.

„Wir stehen vor dem dritten Lockdown und das Testen funktioniert nicht und das Impfen funktioniert nicht“, kritisierte Walter. „Wir brauchen dringend ein differenziertes Impflagebild - damit wir wissen, wo, was und an wen verimpft wird.“

12.51 Uhr: Selbsttests für Schüler ab der 11. Klasse

Für die Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klasse stehen in Berlin ab Mittwoch Corona-Selbsttests zur Verfügung. Das teilte die Senatsverwaltung für Bildung mit. In der Anfangsphase sind sie nur für Schüler der gymnasialen Oberstufe und der Oberstufenzentren gedacht. Schrittweise sollen anschließend die jüngeren Jahrgangsstufen einbezogen werden. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte am Freitag angekündigt, dass zunächst Selbsttests des Herstellers Siemens an die Schulen verteilt werden.

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Geplant war rund eine Million Tests bis Ende der Woche. Dann sollen außerdem weitere Selbsttests von La Roche an die Schulen geliefert werden. Davon seien zwei Millionen bereits in Berlin eingetroffen, sagte ein Sprecher der Bildungsverwaltung.

Die Schüler sollen die Tests freiwillig zweimal die Woche zu Hause machen. Zu den Selbsttests gibt es neben gedrucktem Informationsmaterial unter www.einfach-testen.berlin auch eine Webseite mit Erklärvideos in elf Sprachen. „Die Selbsttests sind zusammen mit den Schnelltests für das Dienstpersonal an Schulen und Kitas eine weitere wichtige Maßnahme um zu vermeiden, dass Infektionen in die Schulen und Kitas getragen werden“, erläuterte Scheeres.

Hat ein Selbsttest ein positives Ergebnis, müssen Schüler das nach Angaben der Bildungsverwaltung der Schule melden und anschließend noch einen PCR-Test in einer der zuständigen Teststellen machen. Dafür werde kein Termin benötigt. Schülerinnen und Schüler sollen dann bis zum Erhalt des PCR-Testergebnisses vorsorglich in Quarantäne bleiben. Ein positiver PCR-Test werde dem Gesundheitsamt gemeldet.

12.18 Uhr: GEW sieht weitere Schulöffnungen „total kritisch“

Die Bildungsgewerkschaft GEW hält weitere Schritte zur Öffnung der Berliner Schulen für riskant. „Wir sehen das total kritisch“, sagte der Berliner GEW-Vorsitzende Tom Erdmann. „Es ist nicht gerechtfertigt, über weitere Schulöffnungen zu diskutieren - im Gegenteil. Wir werden uns eher mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob wir Schulen und Kitas nicht wieder schließen müssen.“

In Berlin sollen am Mittwoch die Klassen 10 bis 13 regulär Wechselunterricht bekommen, also zumindest zum Teil in den Schulen sein. Für die 7. bis 9. Klassen hat die Bildungsverwaltung das für die Zeit nach den Osterferien angekündigt. Nach dem Impfstopp für das Astrazeneca-Präparat, das für Corona-Impfungen von Lehrkräften vorgesehen war, fürchtet die GEW, Lehrerinnen und Lehrer seien einem nicht akzeptablen Risiko ausgesetzt, sich in der Schule mit dem Coronavirus zu infizieren.

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„Die Impfungen waren ein Silberstreif am Horizont für die Kollegen, womit man das ein stückweit rechtfertigen konnte: steigende Inzidenzen, aber trotzdem machen wir Schulen auf“, sagte Erdmann. „Weil so viele Impfdosen übrig waren, dass man Schulen zu sicheren Orten hätte machen können. Das ist leider aber nicht geglückt.“ Auch der Einsatz von Corona-Schnelltests für die Lehrkräfte in den Schulen laufe weniger gut, als es sich ursprünglich abgezeichnet habe, sagte Erdmann. „Es mehren sich Berichte, dass nicht genügend Schnelltests da sind.“

12.16 Uhr: 13.000 Tickets für Staatliche Museen verkauft

Nach Monaten im kulturellen Lockdown haben am Dienstag in Berlin die ersten Staatlichen Museen wieder ihre Türen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zum Wiederbeginn wurden nach Angaben der Museen seit Freitag rund 13.000 Tickets verkauft. Viele Zeitfenster waren rasch ausgebucht.

Die Museen schalten zunächst nur 14 Tage im Voraus frei, um gegebenenfalls schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können und aufwendige Rückgaben bei erneuten Schließungen zu vermeiden.

12.07 Uhr: 447.470 Impfdosen in Berlin verabreicht

In Berlin wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts bis zum 16. März 447.470 Impfdosen verabreicht. Die Impfquote liegt damit bei 8,3 Prozent für die Erstimpfung und bei 3,9 Prozent für Menschen, die beide Impfungen erhalten haben.

11.51 Uhr:Brandenburger Kabinett berät erneut über Corona-Beschränkungen

Angesichts einer hohen Zahl von Neuinfektionen in Brandenburg in der vergangenen Woche berät die Landesregierung erneut über die Corona-Beschränkungen. Über inhaltliche Details zu den Beratungen im Kabinett werde am Nachmittag informiert, teilte Regierungssprecher Florian Engels mit. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte am Vortag erklärt, die Landesregierung müsse beraten, ob Lockerungen möglicherweise zurückgenommen werden müssen. Es gehe um geöffnete Baumärkte und Floristikgeschäfte sowie die Kontaktbeschränkungen.

Engels wies zudem Kritik von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Umgang Brandenburgs mit der Rücknahme von Lockerungen der Corona-Regeln zurück. Brandenburg verfolge einen zweistufigen Weg und beachte selbstverständlich die Grenze von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, betonte Engels. „Steigt die landesweite Inzidenz beharrlich Richtung 100, wird das Kabinett zusammentreten und konkrete Einschränkungen beschließen, die landesweit umgesetzt werden, sobald die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 bleibt.“ Am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit bei 79,9.

Auch die Landkreise müssten Maßnahmen ergreifen, wenn dort die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 steige, erklärte der Regierungssprecher. Dies hatten die Landräte in den betroffenen Landkreisen Elbe-Elster, Oberhavel und Oberspreewald-Lausitz bislang nicht getan.

11.46 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg weiter kritisch

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 128 erhöht, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Am Montag wurden 140 Fälle gemeldet, am Dienstag vor einer Woche waren es 136. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Brandenburg mit 79,9 unwesentlich unter dem Wert von Vortag mit 80,9. Vor sieben Tagen wurden je 100.000 Menschen 63,4 Infektionen innerhalb einer Woche ermittelt. Den höchsten Wert haben die Landkreise Elbe-Elster mit 166 und Oberspreewald-Lausitz mit 148,1.

73.441 Menschen gelten im Land als genesen - 314 mehr im Vergleich zum Vortag). Aktuell erkrankt sind nach den Angaben 3737 Personen (-212).

Bislang wurden 268.143 Personen geimpft (+6172). Darunter sind 187.196 Erstimpfungen und 80.947 Zweitimpfungen.

10.35 Uhr: Berlins FDP-Chef kritisiert Astrazeneca-Impfstopp

Berlins FDP-Chef Christoph Meyer hat den Impfstopp für das Vakzin von Astrazeneca kritisiert. „Der Impfstopp von Astra Zeneca ist ein weiterer herber Rückschlag im Kampf gegen das Corona-Virus", teilte Meyer mit. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hätte, so Meyer weiter, die Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts hinterfragen müssen. Der Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und dem Thromboserisiko sei derzeit noch nicht einmal wissenschaftlich belegt.

Durch den Impfstopp nehme Spahn "allerdings billigend in Kauf, dass jeden Tag Menschen an Corona sterben oder schwer am Virus erkranken". Laut Meyer wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, Astrazeneca für alle freizugeben, die sich sofort impfen lassen wollten. "Sollen die Menschen selbst entscheiden, ob sie das angebliche Risiko, das mit dem Impfstoff einhergeht, tragen können oder nicht. Wenn ich heute ein Impfangebot mit Astra Zeneca bekäme, ich würde es sofort annehmen.“

9.51 Uhr: Polizei fahndet- Mann sticht in der U-Bahn nach Streit um Maske auf Fahrgast ein

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem Mann, der am 30. Oktober 2020 in einem Zug der U-Bahnlinie U3 einen Fahrgast mit einem Messer verletzt hat. Der Tatverdächtige war von mehreren Fahrgästen wegen seines fehlenden Mund-Nasen-Schutzes angesprochen worden. Den ganzen Artikel lesen sie HIER!

9.30 Uhr: Zwölftes Impfzentrum startet in Brandenburg

Das Corona-Impfzentrum in Perleberg (Landkreis Prignitz) ist am Dienstag wie geplant geöffnet worden. Dort wird der Impfstoff des Herstellers Biontech genutzt. Das Zentrum ist dadurch nicht vom Stopp der Verwendung des Impfstoffes des Herstellers Astrazeneca betroffen.

Mit der Einrichtung werde der Weg der Perleberger zur Corona-Schutzimpfung kürzer, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Sie hoffe, dass in den kommenden Wochen und Monaten deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehe.

Das Zentrum startete zunächst mit einer Impfstraße, am Mittwoch sind es zwei und ab Donnerstag dann drei. Je Impfstraße sind 96 Impfungen pro Tag möglich. Die Termine für die ersten Tage sind bereits ausgebucht. Das Land erstattet dem Landkreis Prignitz sämtliche Kosten für Errichtung und laufenden Betrieb.

8.36 Uhr: Schülersprecherin - Schulen sollen mehr ungenutzte Räume öffnen

Berliner Schulen sollten Schülern mehr ungenutzte Räume anbieten, damit sie dort in Ruhe lernen können. Dafür spricht sich der Landesschülerausschuss aus. Manchen Schülern fehle zu Hause die Möglichkeit zu lernen, weil die Eltern gestresst seien oder weil sie zahlreiche Geschwister haben, wie Landesschülersprecherin Ha Thu Nguyen dem RBB-Sender Inforadio sagte. Die Verwaltung betone zwar, dass solche Räume von Schulen angeboten werden. Es berichteten aber kaum Schüler davon, dass ihnen solche Orte zur Verfügung stünden.

Nach Monaten des Lernens zu Hause geht es vielen Schülern nicht gut, wie die Sprecherin erläuterte. „Viele Schüler berichten von extremer psychischer Belastung.“ Sie spürten großen Druck und litten unter Schlafstörungen. „Sie können sich vorstellen, dass man damit schwierig lernen kann.“ In vielen Fällen fehle auch das soziale Lernen im Schulalltag. „Das einzige, was man vielleicht als positiv anerkennen kann, ist, dass viele Schüler eine Selbstständigkeit lernen.“ Vor allem in jüngeren Jahrgängen könne man das aber noch nicht erwarten.

8.26 Uhr: Müller kritisiert Brandenburgs Corona-Notbremse

Brandenburgs Sonderweg in der Corona-Krise wird in Berlin kritisch gesehen. „Ich glaube, es ist schwierig, wenn wir bei einem so grundlegenden Thema nicht beieinanderbleiben“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) dem Nachrichtenportal Watson. Man müsse es aber akzeptieren, dass ein Ministerpräsident das für sein Bundesland anders entscheide. Das werde bestimmt bei der gemeinsamen Kabinettssitzung beider Länder oder der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Thema sein.

Brandenburg hatte nach der letzten Corona-Konferenz der Länderspitzen den Richtwert für eine Rücknahme von Lockerungen weniger streng angelegt als die übrigen Länder. „Klar, ist das ein Problem“, sagte Müller. „Nicht nur für uns in Berlin kann das Auswirkungen haben, auch für Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt.“

6 Uhr: Erste Museen auf der Museumsinsel öffnen wieder

Nach Monaten im kulturellen Lockdown öffnen erste Staatliche Museen in Berlin am Dienstag (10 Uhr) wieder ihre Pforten. Dann wird unter Berücksichtigung entsprechender Hygiene-Maßnahmen wieder ein Besuch etwa bei Nofretete möglich, der berühmten Büste der altägyptischen Herrscherin.

Im ersten Schritt dabei sind neben dem Neuen Museum die Alte Nationalgalerie, die James-Simon-Galerie, das Pergamonmuseum und das Panorama auf der Museumsinsel Berlin sowie das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem. Weitere Häuser sollen am 1. April folgen.

Zu den Staatlichen Museen Berlin gehören 15 Sammlungen mit 4,7 Millionen Objekten an 19 Standorten. Die Museen besuchten 2019, dem letzten Jahr vor Corona, fast 4,2 Millionen Menschen, davon allein knapp 3,1 Millionen die Häuser der Museumsinsel.

5.55 Uhr: Fahrradklima-Test wird vorgestellt - Corona-Sonderpreis für Berlin

Berlin hat laut einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) seit Beginn der Pandemie besonders viel für den Radverkehr getan. Das ist ein Ergebnis der Online-Erhebung für den Fahrradklima-Test des ADFC. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ehrt Berlin für ihr Fahrrad-Engagement mit einem Sonderpreis.

Die knapp 6000 Berliner Teilnehmer der Umfrage gaben an, dass es in der Pandemie handfeste Signale für mehr Fahrradfreundlichkeit gegeben habe - etwa durch verkehrsberuhigte Zonen, Poller gegen Autos oder temporäre Radspuren, sogenannte Pop-up-Streifen.

Der Fahrradklima-Test ist nicht repräsentativ, gilt aber als Stimmungsbarometer. 230.000 Teilnehmer haben dafür im Herbst 2020 die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt bewertet. Bei den Fragen ging es vor allem um das Sicherheitsgefühl der Radler, um Konflikte mit Fußgängern oder Autofahrern oder um die Qualität von Radwegen.

5.20 Uhr: Senat berät über mögliche Lockerungen in der Corona-Pandemie

Ob erste weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie möglich sind, will der Senat bei seiner Sitzung am Dienstag (10 Uhr) beraten. Der nach den Bund-Länder-Abstimmungen in der ersten Märzwoche beschlossene Stufenplan lässt im nächsten Öffnungsschritt ab 22. März zum Beispiel die Öffnung der Außengastronomie mit aktuellem Corona-Test und bei vorheriger Terminbuchung zu. Voraussetzung ist eine Zahl von weniger als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche. Entscheiden darüber muss in jedem Fall der Senat.

Die Infektionszahlen in Berlin sind zuletzt allerdings gestiegen. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat am Montag Erwartungen auf Lockerungen gedämpft und gewarnt, die Zeit um Ostern werde schwierig. Das Robert Koch-Institut sagte am Samstag vorher, in der Woche nach Ostern könnte die Zahl der Neuinfektionen höher als zu Weihnachten sein und die 7-Tage-Inzidenz bei 350 liegen.

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Austauschen will sich der Senat auch über die mögliche weitere Öffnung der Schulen in Berlin. Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat angekündigt, dass ab Mittwoch die 10. bis 13. Klassen wieder regulär Wechselunterricht in der Schule und zu Hause haben sollen.

Die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen sollen nach ihrem Vorschlag nach den Osterferien wieder durchgehend Wechselunterricht in verkleinerten Gruppen bekommen, aber schon vor Ostern erste Präsenzangebote in der Schule, um Lehrkräfte und Mitschüler nach wochenlanger Unterbrechung wieder zu treffen. Am vergangenen Mittwoch hatte das Berliner Verwaltungsgericht entschieden, der Ausschluss einzelner Klassenstufen vom Wechselunterricht sei rechtswidrig.

Weitere Themen sind unter anderem die Pläne für die Bebauung der City West rund um Breitscheidplatz und Gedächtniskirche sowie eine Berliner Bundesratsinitiative zur rechtlichen Gleichstellung lesbischer Eltern.

5.02 Uhr: Ein Drittel weniger Firmeninsolvenzen im Februar

Trotz großer wirtschaftlicher Schwierigkeiten in der Corona-Krise gehen weiterhin nur wenige Berliner Unternehmen in die Insolvenz. Nach Angaben des zuständigen Amtsgerichts Charlottenburg wurden im Februar 265 Verfahren angemeldet, ein Drittel weniger als im Februar 2020. Seit April des vergangenen Jahres liegen die Zahlen deutlich unter den jeweiligen Vorjahreswerten.

Weil die Anti-Corona-Maßnahmen vielen Unternehmen die Geschäfte erschwerten oder gar unmöglich machten, wurde die Pflicht zum Insolvenzantrag für einen Großteil der Firmen ausgesetzt. Für überschuldete Firmen, bei denen die Auszahlung von Staatshilfen noch aussteht, bleibt die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, sogar bis Ende April ausgesetzt.

Im vergangen Jahr hatte es beim Amtsgericht 3277 Insolvenzanträge gegeben. Das waren gut 24 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch im Januar dieses Jahres wurden daher weniger Insolvenzanträge gestellt - es waren 297 nach 392 im Januar 2020.

4.31 Uhr: Einnahmeverluste bei Gedenkstätten durch Corona-Pandemie

Der coronabedingte Besucherrückgang hat den Brandenburger Gedenkstätten ein großes Minus beschert. Allein die sechs Einrichtungen, die in der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (SBG) zusammengefasst sind, haben im vergangenen Jahr rund 25. 000 Euro weniger eingenommen. Das teilte das Kulturministerium in Potsdam mit. Seit Montag sind die Gedenkstätten wieder geöffnet, einige nur eingeschränkt.

Nach Angaben der Stiftung besuchten rund 186.000 Menschen ihre sechs Gedenkstätten im vergangenen Jahr, knapp 645.000 weniger als 2019. Allein die Gedenkstätte Sachsenhausen verzeichnete einen Rückgang von mehr als einer halben Million Besucher.

Um die Verluste auszugleichen, erhielten die Gedenkstätten erhöhte Fördermittel für 2020. Die Stiftung bekam jeweils 71.000 Euro vom Land und vom Bund. Damit seien auch Verluste bei den Einnahmen aus onlinebasierten pädagogischen Bildungsangeboten ausgeglichen worden. Für dieses Jahr werde die Finanzierung der Einnahmeausfälle noch geprüft, erklärte das Ministerium.

Auch zwei weitere Gedenkorte, die nicht zur Stiftung gehören, erhielten Corona-Hilfen. Die Gedenkstätte des einstigen KZ-Außenlagers Schlieben-Berga (Elbe-Elster) bekam 2700 Euro, die Walter-Rathenau-Gedenkstätte Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) 7550 Euro.

Wie das Ministerium weiter mitteilte, erhielt die Gedenkstätten-Stiftung weitere rund 100.000 Euro für Online-Auftritte aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus im vergangenen Jahr. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Stiftung auf die ursprünglich geplante Ausrichtung des Jahrestages verzichten müssen. Zusätzlich stellte das Land etwa 54.000 Euro bereit, um digitale Präsentationen der Gedenkstätten zu verbessern.

+++ Montag, 15. März +++

20.43 Uhr: Probleme bei der Vergabe von Impfterminen

Die Probleme bei der Vergabe von Impfterminen für pflegende Angehörige und Privatpatienten sind immer noch nicht beseitigt. Bei der Hotline des Senates, die die Termine vergibt, bleiben sie trotz anders lautender Vereinbarungen außen vor. Alle Details zu den Problemen mit den Impfungen in Berlin lesen Sie hier.

20.11 Uhr: Kalayci für Astrazeneca-Impfstopp - Infos für Geimpfte über Hotline

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) betrachtet die weiteren Verzögerungen durch den Stopp der Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca mit Sorge. „Das ist natürlich ein großes Problem, dass eine Lücke entsteht“, sagte sie in der RBB-Abendschau. „Wir haben vom Bund Impfdosen versprochen bekommen, auch für April. Nun wissen wir nicht, wie diese Lücke jetzt geschlossen werden soll.“

In den nächsten Tagen würden alle, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen haben, auf der Hotline 116 117 erfahren, wie es für sie weitergehe, so die Gesundheitssenatorin.

19.07 Uhr: Frank Zander nach erster Corona-Impfung: "Jetzt 'n Bierchen"

Der Berliner Sänger und Entertainer Frank Zander (79) hat seine erste Corona-Impfung nach eigenen Angaben gut überstanden. „So, hab’s hinter mir“, schrieb Zander am Montag bei Facebook. „Ich war ehrlich gesagt 'n bisschen nervös, hatte Respekt, aber hab auch Grundvertrauen. Alles gut gelaufen ... Bin erleichtert und mir geht’s bestens - jetzt n Bierchen!“ Zander zeigte dazu ein Foto von sich mit Maske und Impfnadel im linken Oberarm. Auf dem T-Shirt des Sängers, der alle paar Tage Bilder oder Videos von sich ins Internet stellt, stand: „Man muss nicht immer im Mittelpunkt stehen.“

18.41 Uhr: Berliner FDP fordert "Umdenken in der Pandemiebekämpfung"

Florian Kluckert, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, erwartet, dass der Stopp der Verimpfung des Vakzins von Astrazeneca die Impfpläne der Hauptstadt "massiv durcheinanderbringen" wird. "Das kommt zu einer Zeit, in der die Inzidenzwerte gerade wieder steigen, mehr als ungünstig", so Kluckert am Montagabend in einer Mitteilung. Der Impfstoffmangel müsse nun zu einem Umdenken in der Pandemiebekämpfung führen. "Eine bessere Teststrategie und schnellere Kontaktnachverfolgungen sollten schnellstmöglich vom Senat erarbeitet werden", so Kluckert.

18.37 Uhr: Auch Impfungen von Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung vorerst ausgesetzt

Nach dem bundesweiten Stopp der Impfungen mit dem Impfstoff Astrazeneca mussten auch in Berlin die Impfungen von Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung vorerst ausgesetzt werden. Aktuell klärt die Senatsverwaltung, wie und unter welchen Umständen die Impfung wieder aufgenommen werden kann, hieß es am Montagabend vom Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin.

18.06 Uhr: Impfzentrum im Flughafen Tegel - Astrazeneca-Impflinge abgewiesen

Menschen mit einem Astrazeneca-Impftermin sind am Montagnachmittag am Impfzentrum im Flughafen Tegel abgewiesen worden. Sie wurden von Ordner am Eingang zum ehemaligen Flughafengebäude abgewiesen, Autos mussten direkt zurückfahren, in den Bussen informierten die Fahrer per Lautsprecher über die Aussetzung aller Termine. „Ich habe doch gerade extra noch einmal angerufen, ob es klappt“, beschwerte sich eine Passagierin laut. Rasch füllten sich die Haltestellen mit enttäuschten Impflingen, die direkt wieder nach Hause mussten. Die meisten waren über die Entwicklung überrascht.

Luise Karabegowic arbeitet in einer Kita. Den Termin zur Impfung hat sie am Sonnabend bekommen. „Ich lasse mich auch zur Sicherheit meiner Eltern impfen“, sagt sie. Zwar liege das Impfzentrum ohnehin auf ihrem Nachhauseweg, die Umstände seien daher noch verkraftbar. „Aber die Aussetzung führt schon dazu, dass ich jetzt ein mulmigeres Gefühl habe als vorher“, so Karabegowic.

Wie es aus Mitarbeiterkreisen des Impfzentrums heißt, wurde bis in den frühen Nachmittag hinein in Tegel nach Plan geimpft. Nach Bekanntwerden der Astrazeneca-Aussetzung wurde der Zugang zum ehemaligen Terminal dann rasch gesperrt und auch die Mitarbeiter nach Hause geschickt. „Ich habe nach den letzten Berichten ein bisschen damit gerechnet“, sagt derweil Sylvia Worgt, „enttäuscht bin ich aber schon. Die Impfung wäre gerade für meinen Beruf wichtig gewesen.“ Worgt ist in der JVA Moabit als Sozialarbeiterin tätig und hat den Termin seit Freitag: „Eigentlich sind ja gar nicht so viele Komplikationen bekannt geworden.“ Sie hofft nun, dass zumindest beim nächsten Termin alles klappt.

17.31 Uhr: Auch Brandenburg stoppt vorerst Impfen mit Astrazeneca

Auch Brandenburg setzt die Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca vorerst aus. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. In den elf Impfzentren im Land waren laut Ministerium in dieser Woche insgesamt rund 22.500 Impftermine mit Astrazeneca gebucht. Betroffene Personen, die bei der Terminbuchung eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden per E-Mail über die Terminabsage informiert.

16.31 Uhr: Berlin stoppt Impfungen mit Astrazeneca

In Berlin kommt der Impfstoff von Astrazeneca vorerst nicht mehr zum Einsatz. Das teilte die Senatorin für Gesundheit, Dilek Kalayci (SPD), der Deutschen Presse-Agentur am Montag mit. „Wir haben das Impfen mit Astrazeneca in Berlin gestoppt“, sagte Kalayci. „Der Betrieb in den Impfzentren in Tegel und Tempelhof ist eingestellt.“

Zuvor hatte das Bundesgesundheitsministerium mitgeteilt, auch Deutschland setze Corona-Impfungen mit dem Präparat des britisch-schwedischen Pharmakonzerns vorsorglich aus. Es verwies auf eine aktuelle Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts zu notwendigen weiteren Untersuchungen.

„Auch die Krankenhäuser stellen die Impfungen der Mitarbeiter mit Astrazenca zunächst ein“, sagte Kalayci. Das Pilotprojekt zum Impfen bei den niedergelassenen Ärzten, bei dem mit dem Astrazenca-Präparat gearbeitet wurde, werde ebenfalls gestoppt. In Tegel und Tempelhof kam ausschließlich der Astrazeneca-Impfstoff zum Einsatz. In den übrigen vier Berliner Impfzentren werden die Präparate von Moderna und Biontech-Pfizer genutzt.

Eine Reihe anderer Länder hatte bereits zuvor Impfungen mit Astrazeneca ausgesetzt. Am Wochenende waren sechs Fälle möglicher Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen bekannt geworden.

16.20 Uhr: 366 Neuinfektionen in Berlin - Inzidenz steigt auf 75,1

In Berlin sind acht weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 2942. 366 neue Infektionen wurden bestätigt, 208 waren es am Sonntag. 5558 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 5632 waren es am Sonntag. 126.617 Menschen gelten inzwischen als genesen.

198 Menschen werden auf Intensivstationen behandelt, eine Person weniger als gestern. 582 Menschen liegen insgesamt in Krankenhäusern, neun Patienten mehr als am Sonntag.

Die Berliner Corona-Ampel für den Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten steht mit 16,9 Prozent weiter auf Gelb. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 75,1 weiter rot. Die Ampel für den Bereich der Reproduktionszahl zeigt mit 1,46 Grün.

Die Corona-Fallzahlen in den Berliner Bezirken

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Berliner Bezirken

13.14 Uhr: Berlin startet Impfungen für Obdachlose

Auch obdachlose Menschen gelten als besonders vulnerable Personengruppe der Prio-Stufe 2 und werden deshalb bevorzugt geimpft. Gleiches gilt für Menschen, die in Obdachlosenunterkünften arbeiten. Die Impfungen finden ab 17. März in ausgewählten Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe („Impfinseln“) statt, in denen medizinisch geschultes Personal arbeitet und dort die mehrsprachige Impfberatung, die Durchführung der Impfung und die begleitende Betreuung übernehmen wird.

12.30 Uhr: Inzidenz in Brandenburg steigt weiter

n Brandenburg steigt der Wert neuer Corona-Infektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner weiter an. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums lag er am Montag bei 80,9. Am Sonntag hatte er 77,9 erreicht, am Samstag 73,3. Vor einer Woche hatte der Wert landesweit bei 63,4 gelegen.

Corona-Schwerpunkt ist weiter der südliche Landkreis Elbe-Elster mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 176,8, gefolgt vom Nachbar-Kreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Wert von 164,6. Die Landräte beider Kreise hatten am Freitag erklärt, dass sie trotz Werten über 100 keine schärferen Corona-Regeln planen.

Die Staatskanzlei hatte am Wochenende auf Anfrage mitgeteilt, dass die Kreise und kreisfreien Städte aufgefordert seien, bei Überschreitung der 100er-Grenze geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dies könnten etwa verschärfte Kontrollen und die Verhängung von Bußgeldern sein.

12 Uhr: 437.312 Impfdosen in Berlin verabreicht

In Berlin wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts bis zum 14. März 437.312 Impfdosen verabreicht. Die Impfquote liegt damit bei 8,0 Prozent für die Erstimpfung und bei 3,9 Prozent für Menschen, die beide Impfungen erhalten haben.

11.41 Uhr: 300.000 Selbsttests für Brandenburger Schulen

Rund 300.000 Corona-Selbsttests gehen nach Angaben des Bildungsministeriums seit Freitag an Brandenburger Schulen. Das sagte die Sprecherin des Ministeriums am Montag auf Anfrage. Alle Schülerinnen und Schüler können sich freiwillig pro Woche an einem Tag mit Anwesenheit in der Schule testen lassen. Auch Lehrkräfte können das Angebot nutzen. Bis zum Sommer sollen 2,6 Millionen Tests an die Schulen geliefert werden. Den Schülern wird von den Lehrern erklärt, wie der Selbsttest funktioniert. Bei einem positiven Befund ist ein PCR-Test erforderlich. Solange das Ergebnis nicht vorliegt, ist häusliche Quarantäne angeordnet.

11.01 Uhr: Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Plötzensee wieder geöffnet

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Stauffenbergstraße 13-14, Berlin-Mitte) und die Gedenkstätte Plötzensee (Hüttigpfad, 13627 Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf) sind seit dem heutigen Montag wieder für Besucher geöffnet.

Zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter und aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Gedenkstätte Plötzensee bis auf Weiteres nur mit vorheriger Terminbuchung und Angaben zur Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung möglich. Dafür werden kostenfreie Zeitfenstertickets von 60 Minuten oder 120 Minuten angeboten.. Die Buchung erfolgt online über die Webseiten.

10.55 Uhr: Impfungen für Menschen mit geistigen Behinderungen beginnen

Am heutigen Montag haben in Berlin die die Impfungen für Menschen mit geistigen, psychischen Behinderungen begonnen. Es handelt sich um Menschen, die sowohl in stationären Einrichtungen leben, als auch ambulant betreut werden. Laut Impfverordnung gehören sie zur vulnerablen Personengruppe mit hoher Priorität (Prio 2).

Die Impfungen finden an 162 Orten statt, die von freien Trägern extra dafür eingerichtet und zur Verfügung gestellt werden. Dort können in den kommenden Tagen mehr als 23.000 Menschen geimpft werden. Gleichzeitig werden mehr als 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft, die Menschen mit Behinderungen betreuen.

10.47 Uhr: Gesundheitssenatorin warnt vor steigenden Infektionszahlen zu Ostern

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat vor einem deutlichen Anstieg bei der Zahl der Corona-Fälle in Berlin gewarnt. „Wir müssen uns auf eine schwierige Zeit rund um Ostern einstellen“, sagte Kalayci am Montag bei der Sitzung des Gesundheitsausschusses im Abgeordnetenhaus. Es seien keine rosigen Aussichten, so die SPD-Politikerin. Die Sieben-Tage-Inzidenz und die Zahl der Neuinfektionen seien wieder gestiegen. Der R-Wert, der angibt, wie viele andere ein Infizierter im Schnitt ansteckt, liege über 1, der Anteil der Virusvarianten in Berlin mittlerweile bei 60 Prozent.

„Auch wenn die Inzidenz in Berlin leicht unter Bundesdurchschnitt ist, ist das absolut keine Entwarnung“, sagte Kalayci. Es sei davon auszugehen, dass der Anstieg der Fallzahlen, den das Robert Koch-Institut (RKI) prognostiziere, auch für Berlin anzunehmen sei. Das RKI hatte am Sonnabend für die Woche nach Ostern höhere Neuinfektionszahlen als rund um Weihnachten vorhergesagt. Nach dem RKI-Lagebericht vom Freitagabend könnte die 7-Tage-Inzidenz in der Woche ab Ostermontag bei 350 liegen. Der Wert lag laut Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Sonntag zuletzt bei 73,6.

10.05 Uhr: Keine Hoffnung auf Gastro-Öffnungen zu Ostern

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sieht angesichts steigender Infektionszahlen keinen Spielraum für Öffnungen im Gastgewerbe. "Ich kann keine Hoffnungen für Öffnungen an Ostern machen", sagte Kalayci. "Im Gegenteil, wir müssen uns auf eine schwierige Lage einstellen", sagte Kalayci. Seit zwei Wochen steigen die Infektionszahlen in Berlin wieder. Aktuell liegt sie in Berlin bei 73 Ansteckungen je 100.000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut rechnet mit einem weiteren Anstieg, bei gleichbleibender Entwicklung befürchtet das Institut an Ostern höhere Infektionszahlen als zu Weihnachten.

9.53 Uhr: Kalayci kritisiert steigendes Angebot für Mallorca-Flüge

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat das steigende Reiseangebot für Flüge nach Mallorca kritisiert. "Das macht mir Sorgen", sagte Kalayci am Montag. "Die Pandemie ist eine lange Belastungsprobe für uns alle, aber die erstbeste Möglichkeit zu nutzen und zu fliegen, finde ich problematisch", sagte die Gesundheitssenatorin. Die Erfahrungen des vergangenen Sommers hätten gezeigt, dass vor allem Reiserückkehrer zum Anstieg der Infektionen beigetragen haben. Am Wochenende hatte Eurowings angekündigt, 300 zusätzliche Flüge nach Mallorca anzubieten. Mallorca gilt seit diesem Wochenende nicht mehr als Risikogebiet.

9.39 Uhr: Zahl der Infektionen bei jungen Leuten steigt stark

In Berlin steigt die Zahl der Infektionen bei jungen Menschen stark an. Aktuell liegt die Inzidenz bei den 15- bis 19-Jährigen und den 20- bis 24-Jährigen bei 93 - und damit deutlich über dem Durchschnitt (73). Bei den älteren Menschen sind die Ansteckungen dagegen stark zurückgegangen. "Bei Älteren haben wir den Schutz gut hinbekommen", sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalyci (SPD) am Montag. Allerdings stecken sich ältere Menschen immer noch mit Corona an, sie erkranken allerdings nicht mehr schwer, wenn sie geimpft sind.

9.07 Uhr: Berlin plant keinen Impfstopp für Astrazeneca

Berlin plant keinen Impfstopp für den in die Kritik geratenen Impfstoff Astrazeneca. "Wir gehen davon aus, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Zwischenfällen und der Impfung gibt", sagte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss. Davon gingen aktuell das Robert-Koch-Institut und das für die Zulassung mit verantwortliche Paul-Ehrlich-Institut aus.

Mehrere Länder haben die Impfung mit dem Impfstoff ausgesetzt, nachdem es zu mehreren Thrombose-Fällen rund um die Impfung gekommen war."Die betreffenden Chargen wurden auch nicht nach Deutschland geliefert", sagte Kalayci. Insgesamt verlaufe die Verimpfung des Serums gut. Zwar seien aktuell nur 33 Prozent des vorhandenen Astrazeneca-Impfstoffs verimpft, weitere 60 Prozent seien aber bereits verplant, zum Beispiel für die Mitarbeiter in den Krankenhäusern. 34.250 Astrazeneca-Dosen werden aktuell zudem an Arztpraxen ausgeliefert, die damit beginnen, chronisch kranke Patienten zu impfen. "Aktuell sind 95 Prozent des Impfstoffs verimpft oder verplant", sagte Kalayci.

7.45 Uhr: Linke und Linksextreme wollen am 1. Mai auf die Straße

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie wollen linke und linksradikale Gruppen wieder am 1. Mai in Kreuzberg demonstrieren. Anknüpfen wolle man dabei an die Aktionen vom 1. Mai des vergangenen Jahres, heißt es in Aufrufen im Internet. Der 1. Mai 2020 habe „viele Überraschungsmomente mit sich gebracht“, heißt es dort. „So verspricht auch der Maianfang 2021 etwas besonderes zu werden.“ Autonome Gruppen laden demnach „zum unberechenbaren Bevölkern der Straßen“ ein. Es gehe um ein öffentliches Zusammenkommen mit Schutzmasken. Konkrete Planungen sollen erst kurzfristig verraten werden.

Bei der Polizei ist für den Abend des 1. Mai bislang keine Demonstration angemeldet. Darauf hatten die Organisatoren der traditionellen sogenannten „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ aber schon in den letzten Jahren verzichtet.

6.40 Uhr: Ein Viertel der Restaurants und Hotels womöglich vor dem Aus

Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Berlin, bezeichnet die Schließungen infolge der Corona-Pandemie als "die schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg". „Leider signalisiert uns die Politik auch noch keinerlei Perspektiven", sagte Lengfelder. „Rund ein Viertel beschäftigt sich jedoch mit der Geschäftsaufgabe“, erklärte Lengefelder. Von einst 100 000 Branchenbeschäftigten sei gut die Hälfte in Kurzarbeit, etwa 15 000 hätten ihre Arbeitsplätze verloren. Hotels dürfen nur Geschäftsreisende empfangen, Restaurants nur außer Haus verkaufen, Bars, Kneipen und Clubs sind geschlossen. 2020 hat sich der Branchenumsatz laut Amt für Statistik in Berlin halbiert, in Brandenburg sank er um ein Drittel.

+++ Sonntag, 14. März 2021 +++

17.11 Uhr: Bericht - Gesundheitsamt schließt Grundschule und Hort in Stahnsdorf

Das Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark hat offenbar angeordnet, dass die Grundschule "Heinrich Zille" und der entsprechende Hort in Stahnsdorf ab Montag vorerst geschlossen sind. Das berichtet der "rbb" online. Dem Bericht zufolge werde ein vermuteter "massiver Corona-Ausbruch" in einem Stahnsdorfer Flüchtlingswohnheim als Grund angegeben. Mehrere Kinder aus dem Heim würden die Grundschule besuchen.

Der Gemeinde zufolge sei am Freitag eine sechsköpfige Familie in dem Heim positiv getestet worden. Diese wiederum habe mit zwei weiteren Familien in engem Kontakt gestanden. Noch am Freitaqg seien 24 Bewohner des Heims für 14 Tage in der Quarantänestation Teltow untergebracht worden. Auch mehrere Mitarbeiter der Gemeinschaftsunterkunt seien bereits positiv getestet worden, heißt es weiter.

16.46 Uhr: Brandenburg kritisiert Vorkasse von Reiseanbietern

Die Brandenburger Landesregierung will das Reisen in der Corona-Pandemie für Verbraucher finanziell sicherer machen. Die von Flug- und Reiseanbietern geforderte Vorkasse belaste viele Verbraucherinnen und Verbraucher zusätzlich, teilte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) anlässlich des Weltverbrauchertages am morgigen Montag mit. Außerdem sei die Absicherung für Insolvenz nicht ausreichend. Brandenburg setze sich im Bundesrat für eine Insolvenzsicherung über Reisesicherungsfonds und eine Überprüfung der Vorkasse-Praxis durch den Bund ein.

Der Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg, Christian Rumpke, kritisierte in der gemeinsamem Mitteilung, viele Reiseveranstalter und Airlines zahlten Geld vorfinanzierter Reisen, die nicht stattfanden, nicht oder stark verspätet zurück. Der Beratungsbedarf der Brandenburger bei der Verbraucherzentrale war im Corona-Jahr 2020 um zehn Prozent größer als im Jahr zuvor, vor allem gab es mehr Fragen zum Reisen - ihr Anteil stieg von 4 auf 20 Prozent.

16.11 Uhr: Fünf Bezirke melden keine Fallzahlen - Inzidenz bei 73,6

In Berlin sind keine weiteren Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 2934.

208 neue Infektionen wurden bestätigt, 508 waren es gestern. Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Pankow, Spandau und Treptow-Köpenick haben keine Fallzahlen gemeldet. 5632 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 29 mehr als gestern. 126.185 Menschen gelten inzwischen als genesen.

199 Menschen werden auf Intensivstationen behandelt, drei Personen weniger als gestern. 573 Menschen liegen insgesamt in Krankenhäusern, 22 Patienten weniger als gestern.

Die Berliner Corona-Ampel für den Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten steht mit 16,7 Prozent weiter auf Gelb. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 73,6 weiter rot. Die Ampel für den Bereich der Reproduktionszahl zeigt mit 1,25 Grün.

Die Corona-Fallzahlen in den Berliner Bezirken

Die Corona-Inzidenzen in den Berliner Bezirken

13.28 Uhr: Autokorso gegen Corona-Beschränkungen mit bis zu 150 Fahrzeugen in Eisenhüttenstadt

Bis zu 150 Fahrzeuge sind bei einem Autokorso gegen die Corona-Beschränkungen durch Eisenhüttenstadt gefahren. Sie hätten am Samstag mit Warnblinklicht und Hupen auf sich aufmerksam gemacht, teilte die Polizei am Sonntag mit. An einigen Fahrzeugen seien Deutschland-Fahnen und Luftballons in den Farben Schwarz, Rot und Gelb angebracht worden. Die Aktion habe zu Verkehrsbehinderungen geführt. In Eisenhüttenstadt hatte es schon in den vergangenen Wochen Autokorsos als Protestaktion gegeben. In Cottbus fuhren am Samstag etwa 80 Fahrzeuge durch die Innenstadt. Die Fahrer und Mitfahrer wandten sich damit ebenfalls gegen die Corona-Beschränkungen.

10.56 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz

Der Wert neuer Corona-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche nimmt in Brandenburg weiter zu. Er lag am Sonntag bei 77,9, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam mit. Am Samstag hatte er 73,3 erreicht, vor einer Woche lag er noch bei 63,2. Der Landkreis Elbe-Elster löste Oberspreewald-Lausitz als Hotspot neuer Infektionen in Brandenburg ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Elbe-Elster bei 170,9, in Oberspreewald-Lausitz bei 168,2. Die Landräte beider Kreise hatten am Freitag erklärt, dass sie trotz Werten über 100 keine schärferen Corona-Regeln planen.

Regierungssprecher Florian Engels wies daher am Samstag auf die Corona-Verordnung hin, nach der Kreise insbesondere ab einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 100 hinausgehende Schutzmaßnahmen treffen sollen. Ab einem Wert über 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen sie die jüngsten Lockerungen zurücknehmen. Für Kritik hatte gesorgt, dass Brandenburg die Notbremse bei über 100 nicht wie von Bund und Ländern vereinbart in die Verordnung geschrieben hatte. Das Land verteidigt dies mit rechtlichen Gründen.

Die Zahl neuer Infektionen legte in Brandenburg ebenfalls zu, obwohl aus dem Landkreis Spree-Neiße keine Daten vorlagen: Sie stieg auf 337 nach 300 am Samstag. Vor einer Woche waren es 215 neue Fälle. Ein Todesfall kam im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung hinzu.

9.57 Uhr: Senat - Keine externen Berater bei Umsetzung der Impfkampagne

Anders als Brandenburg hat Berlin keine externen Beratungsunternehmen mit der Umsetzung der Corona-Impfkampagne betraut und dafür bezahlt. Das teilte die Gesundheitsverwaltung am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Demnach nahm der Berliner Senat im Hinblick auf die Struktur des Einladungswesens, des Terminmanagements und des Impfcontrollings Beratungsleistungen des landeseigenen IT-Dienstleistungszentrums (ITDZ) in Anspruch. „Der Schwerpunkt lag auf der Erarbeitung des digitalen Prozesses hierfür“, hieß es. Dafür würden 250.000 Euro an das ITDZ gezahlt.

In Brandenburg steuerte die private Beratungsfirma Kienbaum die Impfungen für Gesundheitsministerium und Kassenärztliche Vereinigung im Januar und Februar. Das kostete nach Angaben des Ministeriums rund 468.000 Euro netto und rief auch deshalb Kritik hervor, weil es bei der Impfkampagne diverse Probleme gab.

8.31 Uhr: Stasiopfer-Gedenkstätte in Berlin öffnet wieder

Nach fast fünfmonatiger Corona-Zwangspause öffnet die Berliner Stasiopfer-Gedenkstätte ab Montag wieder für Besucher. Für die Dauer- und Sonderausstellung im früheren Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit müssen Interessierte aber zuvor ein Zeitfenster buchen, teilte die Gedenkstätte mit. Hohenschönhausen wollte schnell bei den geöffneten Gedenkstätten dabei sein, wie Direktor Helge Heidemeyer betonte. Besucher hätten lange auf jede Form von Kultur verzichten müssen. Sie sollten sich jetzt beim Besuch so sicher wie möglich fühlen. Alle Vorsichts- und Hygienestandards würden eingehalten. „Kulturelles Angebot und Hygienestandards sind kein Gegensatz“, so der Gedenkstätten-Leiter.

7.01 Uhr: Schülerrat hält Brandenburger Schulen vor Start der Schnelltests für überfordert

Der Landesschülerrat Brandenburg sieht die Schulen nicht ausreichend auf die Corona-Schnelltests ab Montag vorbereitet. „Die Schulleitungen sind teilweise heillos überfordert“, sagte die Vorsitzende Katharina Swinka der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. „Das ist schon erschreckend.“ Sie befürchtet, dass nicht alle Schulen am Montag mit dem Testen loslegen können. „Die Zulieferung ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Swinka, die in die zwölfte Klasse der Gesamtschule Peter Joseph Lenné in Potsdam geht. An ihrer Schule bekämen zunächst nur die 10. und 13. Klassen die Selbsttests, sagte sie.

Am Montag (15. Februar) öffnen in Brandenburg die Gesamtschulen, Oberschulen und Gymnasien für den Wechselunterricht zwischen der Schule und zuhause. Die Grundschulen sind seit drei Wochen im Wechselunterricht. Die ersten 300.000 Selbsttests für Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler sollen ab Montag möglichst in allen Schulen starten. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Landeselternrat warnen vor einem „Testchaos“, der Landeslehrerrat sieht die Lehrkräfte nicht genug vorbereitet. Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hatte Bedenken zurückgewiesen und darauf verwiesen, dass die Schulen bereits Erfahrungen haben mit Tests.

6.01 Uhr: Jarasch - Regeln beim Sport für Jugendliche lockern

Berlins Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch hat den Senat aufgefordert, die Corona-Regeln zum Sport für Jugendliche zu ändern. „Ich finde es falsch, dass Berlin ausgerechnet bei Angeboten für Kinder von den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz abweicht“, sagte die Grünen-Politikerin, die ihre Partei in den Wahlkampf ums Abgeordnetenhaus führt.

Gerade Kinder und Jugendliche seien während der Pandemie in ihrem körperlichen und psychischen Wohlbefinden stark beeinträchtigt. „Der Innensenator sollte deshalb der bundesweiten Linie folgen und älteren Kindern von 13 bis 14 die gleichen Möglichkeiten beim Team-Sport einräumen wie jüngeren Kindern“, sagte Jarasch.

5.02 Uhr: Doku zeigt Covid-19-Behandlung an Charité

Eine TV-Dokumentation zeigt den harten Kampf um das Leben von schwer erkrankten Covid-19-Patienten an der Berliner Charité. Sie wird am Montagabend im Ersten gezeigt (22.50 Uhr). Es sind Einblicke in den Arbeitsalltag von Ärztinnen und Ärzten, von Intensivpflegepersonal und anderen beteiligten Berufsgruppen - und in die Schicksale hinter den nüchternen Corona-Statistiken.

+++ Sonnabend, 13. März 2021 +++

18.03 Uhr: Astrazeneca-Lieferprobleme haben Auswirkungen auf Berlin

Die Lieferprobleme beim Corona-Impfstoff von Astrazeneca haben Konsequenzen für die Impfkampagne in Berlin. „Grundsätzlich gilt: Alle die einen Impftermin haben, werden geimpft“, sagte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung am Samstag auf dpa-Anfrage. „Aber wir werden neue Termine strecken müssen.“ Nach Angaben von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sollte Berlin bis Ende März rund 204.000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca bekommen. Nun seien bis dahin nur noch 172.800 Dosen zu erwarten.

Das britisch-schwedische Unternehmen Astrazeneca hatte am Freitag angekündigt, statt der zuletzt avisierten 220 Millionen Dosen nur noch 100 Millionen bis zur Jahresmitte an die EU-Staaten zu liefern. Der Konzern begründete dies unter anderem mit Exportbeschränkungen. Thüringen hatte daraufhin die Vergabe von Impfterminen gestoppt und den geplanten Start von Impfungen beim Hausarzt verschoben.

17.58 Uhr: Brandenburg bei Impfungen nicht mehr hinten - Termine vorerst sicher

Brandenburg liegt beim Anteil der Corona-Erstimpfungen an der Bevölkerung im Ländervergleich nicht mehr ganz hinten. Die Quote lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag bei 6,8 Prozent, etwas schlechter liegt nun Nordrhein-Westfalen mit 6,7 Prozent.

Trotz der Lieferprobleme des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca sollen in Brandenburg alle bisher online gebuchten Impftermine stattfinden. Das sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse, am Samstag. Das Bundesgesundheitsministerium habe das Land kurzfristig darüber informiert, dass in den beiden kommenden Wochen deutlich weniger Impfstoff von Astrazeneca erhalten werde. „Das ist ein Schock und zeigt, dass wir uns immer noch nicht auf die angekündigten Lieferungen verlassen können. Damit bleibt die Terminvergabe eine große Herausforderung.“

Die letzte Lieferung von 12.000 Impfdosen von Astrazeneca hatte Brandenburg am Freitag erhalten. Die Terminvergabe für Impfungen mit Astrazeneca läuft in Brandenburg online über die Seite www.impfterminservice.de. Die Termine werden dort nur für einen begrenzten Zeitraum freigeschaltet. „Dieses Verfahren bewährt sich nun“, sagte der Sprecher. Thüringen hatte die Terminvergabe für Impfungen wegen der Lieferprobleme des Herstellers vorerst gestoppt und den Start von Impfungen bei Hausärzten verschoben.

16.35 Uhr: AfD-Kundgebung gegen Corona-Beschränkungen in Cottbus

Rund 250 Menschen haben nach Polizeiangaben auf einer Kundgebung der AfD in Cottbus gegen die Corona-Politik der Bundesregierung demonstriert. „Die Regierung herrscht, greift Grundrechte an und behandelt Kritiker wie Staatsfeinde“, kritisierte AfD-Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland am Samstag bei der Kundgebung. Die Corona-Politik ruiniere das Land, sagte der Brandenburger AfD-Landtagsfraktionsvorsitzende Hans-Christoph Berndt. „Alternative heißt, es geht ganz anders“ rief er den Kundgebungsteilnehmern mit Blick auf die kommende Bundestagswahl zu. Der AfD-Kreisverband hatte die Veranstaltung angemeldet. Die meisten Teilnehmer hielten sich an die vorgegebenen Hygieneregeln.

16.18 Uhr: Protest gegen Corona-Einschränkungen in Berlin

Mehr Menschen als erwartet haben in Berlin gegen die Auswirkungen des Corona-Lockdowns wie Schulschließungen, Isolation und Einschränkungen der Wirtschaft demonstriert. Bei regnerischem Wetter trafen sich am Samstagmittag nach Polizeiangaben „in der Spitze rund 1000 Demonstranten“ vor dem Bundesgesundheitsministerium zu einer Kundgebung der Bewegung „Es reicht!“. Ein dpa-Reporter sprach von hunderten Teilnehmern. „Die Demonstranten haben sich später verstreut und auf 400 verringert“, sagte eine Polizeisprecherin. Angemeldet waren nach Polizeiangaben 50 Menschen.

„Es reicht!“ steht laut Selbstdarstellung im Internet für die freiheitlich-demokratische Grundordnung ein und fordert einen offenen Dialog zu Corona-Einschränkungen. Auch in den Landeshauptstädten aller anderen Bundesländer waren ähnliche Demonstrationen der Bewegung geplant. Die Polizei wies mehrfach per Lautsprecher auf das Einhalten der Mindestabstände von 1,50 Meter und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hin. Die Mehrheit war mit Masken unterwegs - jedoch nicht alle. Ein Dutzend Gegendemonstranten riefen „Wir impfen euch alle“.

16.11 Uhr: 508 Neuinfektionen, Inzidenz bei 70,2

In Berlin ist ein weiterer Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 2934.

508 neue Infektionen wurden bestätigt, 644 waren es gestern. Neukölln, Pankow und Treptow-Köpenick haben keine Fallzahlen gemeldet. 5603 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 257 mehr als gestern. 126.006 Menschen gelten inzwischen als genesen.

202 Menschen werden auf Intensivstationen behandelt, neun Personen mehr als gestern. 595 Menschen liegen insgesamt in Krankenhäusern, 34 Patienten weniger als gestern.

Die Berliner Corona-Ampel für den Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten steht mit 16,9 Prozent weiter auf Gelb. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 70,2 weiter rot. Die Ampel für den Bereich der Reproduktionszahl zeigt mit 0,90 Grün.

Die Corona-Fallzahlen in den Berliner Bezirken

Die Corona-Inzidenzen in den Berliner Bezirken

14.45 Uhr: Premiere vor dem Köln-Spiel - 1. FC Union führt Schnelltests durch

Der 1. FC Union Berlin hat erstmals vor einem Spiel in der Fußball-Bundesliga Corona-Schnelltests bei Personen durchgeführt, die im Rahmen des Sonderspielbetriebes im Stadion An der Alten Försterei gelistet waren. Vor der Partie gegen den 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky) konnten sich zutrittsberechtigte Helfer, Ordner, Journalisten und anderen Personen freiwillig einem kostenfreien SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest unterziehen.

Dabei wurde der jeweilige Test in einer von acht Kabinen in der Wuhlebar unterhalb der Haupttribüne durchgeführt. Die Kabinen waren mit weißen Stofftüchern voneinander abgetrennt. Die Tests wurden von medizinischem Fachpersonal durchgeführt, Verzögerungen entstanden keine. Nach dem Test musste jede Person etwa 15 bis 20 Minuten auf das Ergebnis warten. Bei einem negativen Ergebnis erhielt jede Person einen Code, der als Eintrittskarte in das Stadion diente.

Union will aus dem Ablauf Erkenntnisse für einen Einsatz gewinnen, wenn Zuschauer wieder erlaubt sind. Schon im vergangenen Jahr hatte der Club an einem solchen Pilotprojekt gearbeitet, die steigenden Infektionszahlen und die noch eingeschränkten Testmöglichkeiten aber verhinderten die Umsetzung.

14.39 Uhr: 150 Menschen protestieren in Potsdam gegen Corona-Einschränkungen

Etwa 150 Menschen haben in Potsdam nach Polizeiangaben trotz einer abgesagten Demonstration gegen die Beschränkungen in der Corona-Krise protestiert. Der Veranstalter hatte die Aktion am Samstag unter dem Motto „Es reicht“ nach Polizeiangaben zuvor abgesagt. Mehrere Gruppen von Menschen blieben aber auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor, einige riefen: „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“. Auch ein Transparent der AfD war zu sehen.

12.57 Uhr: Land weist Kreis Elbe-Elster auf Regelung zu Corona-Maßnahmen hin

Die Brandenburger Landesregierung hat den Landkreis Elbe-Elster auf die geltende Regelung für zusätzliche Corona-Schutzmaßnahmen ab einem Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 100 aufmerksam gemacht. Damit reagierte sie darauf, dass der Kreis trotz eines Wertes neuer Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche über 100 keine zusätzlichen Corona-Maßnahmen einführen will. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) hatte gesagt, wenn die geltenden Regelungen beachtet werden, bedürfe es keiner neuen Einschränkungen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag dort am Samstag bei 156.

„Wird die 100er-Grenze auf Ebene eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt überschritten, sind die Kreise aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen“, erklärte Regierungssprecher Florian Engels auf Anfrage mit Blick auf die Corona-Verordnung. Dies könnten zum Beispiel verschärfte Kontrollen und die Verhängung von Bußgeldern sein. „Deshalb ist es geboten, ab einer Inzidenz von 100 zum Beispiel das Testangebot zu verstärken und auf die Einhaltung der Regeln verstärkt zu achten.“

12.27 Uhr: Video in der Halbzeitpause - Kampagne #Hoffnungsmaschine startet

Mit einer Video-Premiere in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem 1. FC Köln wollen die Berliner Hilfsorganisationen auf hoffnungsvolle Zeiten einstimmen. „Nach einem Jahr Pandemie, vielen negativen Schlagzeilen, Einsamkeit und Sorgen, möchten wir mit unserer Aktion #Hoffnungsmaschine ein positives Signal senden. Wir wollen, dass es wieder laut wird im Stadion“, sagte Jörg Hinderberger, Landesgeschäftsführer des Arbeiter Samariter-Bundes (ASB) am Samstag vor der Begegnung im Stadion An der Alten Försterei.

12.02 Uhr: Brandenburg-Tag in Bernau noch offen wegen Corona-Krise

Die Vorbereitungen für den Brandenburg-Tag in Bernau im September dieses Jahres laufen - doch die Corona-Pandemie könnte der Planung einen Strich durch die Rechnung machen. Das Kabinett will am Dienstag über die Großveranstaltung sprechen, berichtete die „Märkische Oderzeitung“. Nach Wittenberge 2018 soll der Brandenburg-Tag vom 3. bis 5. September in Bernau unter dem Motto „Stadt, Land, Panke - Bernau verbindet“ als Bürgerfest gefeiert werden.

11.21 Uhr: SCC-Geschäftsführer von Durchführung des Berlin-Marathons überzeugt

Der Berlin-Marathon am 26. September wird nach Ansicht von Veranstalter SCC Events stattfinden. „Davon sind wir fest überzeugt. Wir sind seit zwei Wochen deutlich zuversichtlicher, als wir es bisher waren“, sagte Geschäftsführer Christian Jost in einem Interview der „Welt“. Ende Februar hatte der SCC eine Expertenrunde mit Medizinern, Sportrechtlern, Forschern und von Sportfachverbänden geladen und die Situation rund um das Laufereignis beleuchtet.

Aufgrund der fortschreitenden Impfungen und der schnellen Testverfahren hofft Jost, den organisatorischen Aufwand vor dem Marathon, für den alle Startplätze schon vergeben sind, bewältigen zu können. „Die Teilnehmer müssen gegen Corona geimpft sein oder sie lassen einen Schnelltest durchführen, der negativ ausfallen muss. Wir hoffen, dass wir nicht 48.000 Leute testen müssen“, sagte Jost. Die Kosten für die Schnelltests müssten die Teilnehmer aber selbst zahlen. Teilnehmer aus Risikogebieten dürften nicht starten.

11.19 Uhr: 407.773 Impfdosen in Berlin verabreicht - Impfquote bei 7,3 Prozent

In Berlin sind mittlerweile insgesamt 407.773 Impfdosen verabreicht worden. Damit hat Berlin eine Impfquote von 7,3 Prozent bei den Erstimpfungen und 3,8 Prozent bei den Zweitimpfungen. In Brandenburg liegt die Impfquote bei 6,8 Prozent. Dort wurden 253.167 Impfdosen gegeben. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Die bundesweit höchste Impfquote vermelden das Saarland und Bremen mit je 8,5 Prozent. Insgesamt wurden in Deutschland 8.863.270 Impfdosen verabreicht, was einer Impfquote von 7,4 Prozent entspricht.

11.06 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Brandenburg - Weniger neue Infektionen

Der Wert neuer Corona-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche steigt in Brandenburg weiter. Er lag am Sonnabend bei 73,3, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam mit. Am Freitag erreichte er 70,3, vor einer Woche 63,1. Die Zahl neuer Infektionen ging zurück: Sie sank auf 300 nach 392 am Freitag. Vor einer Woche waren es 252. Aus dem Landkreis Uckermark lagen allerdings keine Daten vor.

Der Hotspot der Infektionen in Brandenburg bleibt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 163,7, gefolgt vom Landkreis Elbe-Elster mit 156,1. Über einem Wert von 100 liegen außerdem der Kreis Oberhavel mit 106,1 und der Kreis Teltow-Fläming mit 105,9. Den geringsten Wert hat Frankfurt (Oder) mit 24,2.

10.56 Uhr: Brandenburgs Bildungsministerin wirbt für Corona-Schnelltests an Schulen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat vor dem Start von Corona-Selbsttests an den Schulen bei den Eltern für den Einsatz geworben. "Wir bitten Sie und Ihre Kinder darum, dieses Angebot zur freiwilligen Selbsttestung zu nutzen, um die Sicherheit an unseren Schulen für die Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten zu erhöhen", heißt es in einem Schreiben vom Freitag von Ernst und Staatssekretärin Ines Jesse an die Eltern und Erziehungsberechtigten. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten das Angebot eines Selbsttests pro Woche an einem Tag mit Anwesenheit in der Schule.

10.53 Uhr: Linke in Berlin wählt im „Estrel“ ihre Landesliste für den Bundestag

Die Linke in Berlin legt bei einer Vertreterversammlung am Sonnabend die Kandidatinnen und Kandidaten ihrer Landesliste für die Bundestagswahl fest. Dazu werden rund 150 Delegierte im Hotel „Estrel“ in Neukölln erwartet. Das Programm ist nach Angaben der Partei vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie auf das Notwendige reduziert worden. Es gelten strikte Abstands- und Hygieneregeln inklusive Maskenpflicht. Für alle Teilnehmer war außerdem ein Corona-Schnelltest vorgeschrieben.

10.51 Uhr: AfD wählt auf Präsenzveranstaltung neue Parteispitze

Die Berliner AfD wählt in einem wegen Corona geschlossenen Freizeitpark in Paaren im Glien in Brandenburg auf einem Parteitag am Sonnabend ihre Spitze neu. Im Unterschied zur Praxis anderer Parteien, die wegen der Pandemie ihre Parteitage zuletzt zumeist ganz oder teilweise online organisierten, setzt die AfD auf die Präsenz von rund 250 Delegierten. Als Gäste sind nur wenige Journalisten zugelassen, es gilt Maskenpflicht. Das Ordnungsamt überwacht die Einhaltung der Corona-Regeln. 300 Gegendemonstranten protestieren.

10.42 Uhr: Ministerin spricht von schlimmem Impf-Start in Brandenburg - kündigt Verbesserung an

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat sich für den holprigen Start der Corona-Impfungen entschuldigt. "Am 4. Januar ist die Hotline an den Start gegangen. Da haben am ersten Tag 200.000 Menschen angerufen. Unter dieser Last ist die Hotline zusammengebrochen", sagte sie der Zeitung "Der Prignitzer" und den "Potsdamer Neuesten Nachrichten". "Dass so viele alte Menschen tagelang, von morgens bis abends, am Telefon sich die Finger wund gewählt haben, tut mir aufrichtig leid. Einen schlimmeren Start hätte man kaum hinlegen können." Nun bekämen alle über 80-Jährigen schrittweise einen Brief mit Sonderrufnummer, es gebe Online-Buchungen und die Kommunen würden stärker eingebunden.

10.37 Uhr: Museum Barberini in Potsdam öffnet wieder

Nach dem ersten Lockdown war das Museum in Potsdam das erste, sogar weltweit, das 2020 wiedereröffnete. Auch jetzt öffnet es als eines der ersten Häuser der Region wieder seine Pforten. Vergangenen Mai gab es impressionistische Reisebilder von Claude Monet, mit denen man sich nach Paris, London, Venedig träumen konnte. Diesmal geht es noch weiter hinaus: „Rembrandts Orient“ heißt die neue Ausstellung, die ab dem heutigen Sonnabend zu sehen ist. Kein zufälliges Datum: Es ist exakt ein Jahr her, dass die Museen das erste Mal schließen mussten. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

10.02 Uhr: Kreis Elbe-Elster trotz höherer Zahlen gegen schärfere Corona-Regeln

Der Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg will trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 keine schärferen Corona-Regeln einführen - anders als vorgegeben. Der Kreis betont zwar, er gehöre seit mehreren Wochen zu den Regionen mit den höchsten Infektionswerten im Land. "Wenn die geltenden Regelungen beachtet werden, bedarf es keiner neuen Einschränkungen", erklärte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) aber am Freitag bei Facebook. Die meisten Infektionen gingen auf private Zusammenkünfte und Feiern sowie Nachlässigkeiten beim Arbeitsschutz zurück. Weitergehende Einschränkungen für Geschäfte, Kitas oder Schulen hätten auf das Infektionsgeschehen vergleichsweise wenig Einfluss, wären aber mit gravierenden Nebenwirkungen verbunden. Bei Twitter kritisierten viele die Entscheidung.

7.56 Uhr: Mittelstufen-Schüler sollen am 22. März wieder in die Schule

Auch die letzten Berliner Kinder und Jugendlichen sollen übernächste Woche an die Schulen zurückkehren. Für die letzten noch vollständig zu Hause beschulten Klassenstufen sieben bis neun ist der Start des Präsenzunterrichts für den 22. März vorgesehen. Darauf haben sich nach Informationen der Morgenpost die Spitzen der SPD mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres verständigt. Die Mittelstufen-Schüler würden dann den Grundschülern, die den Wechselunterricht in halbierter Gruppenstärke bereits wieder aufgenommen haben, und den Abschlussjahrgängen zehn bis 13, die ab Montag zurückkehren sollen, folgen. Offiziell wird der Senat darüber am Dienstag entscheiden. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

4.01 Uhr: Kleingärten sind in Brandenburg nach wie vor gefragt

Zahlreiche Kleingartenvereine in Brandenburg haben im vergangenen Jahr auch durch die Corona-Krise eine erhöhte Nachfrage verzeichnet. „Hobby an der frischen Luft, Platz für spielende Kinder, wir sind gewissermaßen privilegiert“, sagt Fred Schenk, Vorsitzender des Landesverbands der Gartenfreunde in Brandenburg. In dem Verband sind gut 62.000 Kleingärtner in insgesamt 1238 Vereinen und 32 Mitgliedsverbänden organisiert. Vor allem der erste Lockdown im Frühjahr 2020 habe zu einem regelrechten „Run“ auf die Parzellen geführt, berichtet Schenk. Aktuell seien 61.665 Parzellen verpachtet, 115 mehr als vor einem Jahr.

+++ Freitag, 12. März 2021 +++

18.09 Uhr: Verluste durch Corona - Berliner Zoo entlässt zwölf Mitarbeiter

Der Berliner Zoo hat wegen der Millionenverluste durch die Corona-Pandemie zwölf Mitarbeitern gekündigt, die im Kassendienst und bei der Ticketkontrolle arbeiten. Eine Sprecherin des Zoos bestätigte am Freitag einen Bericht der „B.Z.“. Demnach soll vom Sommer an ein externer Dienstleister Kasse und Kontrolle übernehmen. Die Kündigungen beziehen sich nach Angaben von Sprecherin Christiane Reiss nur auf den Zoo, nicht auf den Tierpark. Drei der zwölf Mitarbeiter habe man in anderen Bereichen des Zoos sowie im Tierpark unterbringen können. Der Zoo beschäftige insgesamt 290 Mitarbeiter.

Wie Reiss erklärte, fehlten dem Zoo im vergangenen Jahr Eintrittserlöse in zweistelliger Millionenhöhe. Auch für 2021 rechne man mit Millionenverlusten. Der Tierpark sei hingegen besser durch das Corona-Jahr gekommen, auch weil er nicht so stark auf Touristen angewiesen sei. Im Tierpark soll weiterhin eigenes Personal an den Kassen und der Zutrittskontrolle arbeiten. Weiter teilte Reiss mit, der Zoo zehre derzeit von Rücklagen, die eigentlich für den „dringend notwendigen Umbau des Menschenaffenhauses“ geplant gewesen seien. Dieses Projekt rücke nun ebenso wie der Neubau eines Elefantenhauses „in ferne Zukunft“.

17.28 Uhr: Corona-Ausbruch in Kitas und Schulen in Fürstenberg

In Fürstenberg (Oberhavel) gibt es nach einem Bericht des rbb einen größeren Corona-Ausbruch. Betroffen seien drei Kitas sowie mindestens eine Grundschule. Mehrere Kita-Beschäftigte, eine Lehrkraft und drei Kinder hätten sich infiziert, heißt es.

17.03 Uhr: Lehrer haben Bedenken wegen Corona-Schnelltests

Wenige Tage vor dem möglichst flächendeckenden Start der Corona-Schnelltests in Brandenburger Schulen wächst die Kritik an der Strategie. Der Landeslehrerrat hat Bedenken wegen der Handhabung der Tests, warnt aber auch vor einem Gesundheitsrisiko. Am Montag öffnen Gesamtschulen, Oberschulen und Gymnasien für den Wechselunterricht zwischen der Schule und zuhause. Die Grundschulen sind hierfür schon seit 22. Februar geöffnet. Die ersten 300 000 Selbsttests für die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler sollen ab Montag möglichst in allen Schulen starten, um die Öffnung zu begleiten.

„Als pädagogisch ausgebildetes Personal sehen wir uns nicht in der Lage, alle Schülerinnen und Schüler zu medizinischen
Maßnahmen anzuleiten“, schrieb der Landeslehrerrat an Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) in einem Brief, der am Freitag veröffentlicht wurde. „Eine Testung in der Schule setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ohne Maske in einem Raum sitzen, der bei derzeitigen Temperaturen nicht über den gesamten Testzeitraum stoßgelüftet werden kann.“

16.31 Uhr: Nonnemacher hält Lockerungen für zu weitgehend

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat die jüngsten Lockerungen der Corona-Beschränkungen kritisch beurteilt. „Wenn wir etwas öffnen, dann die Kinderbetreuung und die Schulen“, sagte Nonnemacher dem „Spiegel“ (Online). „Deswegen hätte man in anderen Bereichen strenger werden sollen und dort die Kontakte einschränken, um die Öffnungen in Kitas und Schulen zu flankieren.“ Sie sehe das Risiko eines strengeren Lockdowns wegen wieder steigender Infektionszahlen. „Deswegen hätte ich die Lockerungen vorsichtiger dosiert, als es die Ministerpräsidentenkonferenz getan hat.“

16.14 Uhr: 644 Neuinfektionen und fünf weitere Tote

In Berlin sind fünf weitere Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 2933. 644 neue Infektionen wurden bestätigt, 553 waren es gestern. 5346 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 197 mehr als gestern. 125.756 Menschen gelten inzwischen als genesen.

193 Menschen werden auf Intensivstationen behandelt, neun Personen weniger als gestern. 629 Menschen liegen insgesamt in Krankenhäusern, 34 Patienten weniger als gestern.

Die Berliner Corona-Ampel für den Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten steht mit 16,1 Prozent weiter auf Gelb. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 65,8 weiter rot. Die Ampel für den Bereich der Reproduktionszahl zeigt mit 0,67 Grün.

Die Corona-Fallzahlen in den Berliner Bezirken

15.34 Uhr: 500.000 Selbsttests für Berliner Schulen

Schülerinnen und Schüler in Berlin sollen schon in wenigen Tagen die Möglichkeit haben, kostenlose Corona-Selbsttests zu nutzen. „Die Lieferungen sind jetzt gestartet, 500.000 Selbsttests von Siemens sollen bis nächsten Dienstag in 242 Berliner Schulen ankommen“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres am Freitag. „Wir können mit diesen 500.000 zugelassenen Tests die öffentlichen Oberstufenzentren bedienen, also die beruflichen Schulen, und die 11. bis 13. Klassen an den öffentlichen und privaten Schulen.“ Damit starten zunächst die älteren Schülerinnen und Schüler, die ab nächster Woche wieder regulär zum Wechselunterricht zumindest teilweise in der Schule sind.

„Jeder dieser Schüler erhält gleich 10 Testportionen. Dies alles gilt vorbehaltlich der vereinbarten Lieferungen“, sagte Scheeres. Es sei so kalkuliert, dass die Schüler sich zweimal pro Woche testen könnten. „Wenn die Tests Dienstag da sind, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich schon testen zu können, bevor am Mittwoch der Wechselunterricht für die 10. bis 13. Klassen wieder losgeht.“ Die Jugendlichen könnten die Selbsttests in den Schulen abholen, sagte die Bildungssenatorin. „An diesem Freitag werden die ersten Schulen beliefert, die übrigen dann Montag und Dienstag.“

15.09 Uhr: Berlinale 2022 wieder im Februar

Nach einem Ausnahmejahr soll die Berlinale 2022 wieder wie üblich im Februar stattfinden. Die nächsten Filmfestspiele sind vom 10. bis 20. Februar 2022 geplant, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Wegen der Pandemie war das Filmfestival in diesem Jahr geteilt worden: Anfang März gab es einen digitalen Branchentreff, im Juni ist ein Festival fürs Publikum geplant.

15.04 Cottbuser Oberbürgermeister bedauert vorzeitige Impfung

Nach Kritik an seiner vorzeitigen Corona-Schutzimpfung hat der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch diesen Schritt bedauert. „Mit der Kenntnis von heute würde ich möglicherweise das Angebot zur Impfung nicht mehr annehmen - egal, was mit dem Impfstoff dann passiert wäre“, sagte Kelch am Freitag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. So habe er es bereits den Stadtverordneten erklärt. Er habe die „mediale Diskussion“ zum Anlass genommen, das Geschehen noch einmal aufzuarbeiten. Dadurch komme es nun bei einzelnen Formulierungen zum Hergang des Impfens zu geringfügigen Abweichungen. Sie beträfen aber in keinem Fall die zentralen Punkte der Darstellung, betonte Kelch.

14.26 Uhr: Weitere Corona-Testzentren für Spandau gefordert

Seit wenigen Tagen gibt es das Angebot der kostenlosen Corona-Tests für Berliner, doch wer derzeit einen Test in einem Zentrum in Spandau bekommen möchte, hat schlechte Karten. „Leider sind aktuell keine Online-Termine verfügbar“, heißt es am Freitag auf der offiziellen Internetseite test-to-go.berlin für das Zentrum an der Schönwalder Allee. Für die neu gelistete Teststelle in der Siemensstadt sind zwar kostenpflichtige Schnelltests buchbar, jedoch keine kostenlosen Bürgertests. Nun wird gleich von mehreren Seiten gefordert, weitere Testzentren im Bezirk einzurichten.

So hat sich Spandaus Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU) mit einem Schreiben an Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) gewandt, in dem er darum bittet, die Einrichtung weiterer Testzentren zu prüfen und zeitnah zu realisieren. Konkret benennt er in dem Brief, der der Morgenpost vorliegt, auch drei Flächen, die nach einer ersten Prüfung in Frage kämen: das zentrale, ehemalige Postgelände am Bahnhof Spandau, dessen Eigentümer demnach auch zu Gesprächen bereit wäre, die ehemalige Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in der Wilhelmstadt, die dem Bund gehört, sowie die Eventhalle Spandau an der Paulsternstraße.

13.36 Uhr: Cottbus setzt auf flächendeckende Schnelltests - drittes Zentrum

Im Kampf gegen steigende Corona-Neuinfektionen setzt Cottbus als zweitgrößte Stadt Brandenburgs auf flächendeckende Schnelltests. Dazu wird Anfang nächster Woche nach Angaben der Stadt ein drittes Testzentrum eröffnet, in dem die kostenlosen Anti-Gen-Tests einmal wöchentlich für jeden Bürger angeboten werden. Der Bund hatte zuvor festgelegt, dass alle Bürger Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche haben. Nun werde diese Testverordnung umgesetzt, sagte Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) am Freitag. Eine Arbeitsgruppe hatte zuvor eine Strategie für flächendeckende Testungen in der Stadt erarbeitet.

13.19 Uhr: Aquarium öffnet zunächst für Jahreskarteninhaber

Das Aquarium Berlin soll ab Sonnabend, 13. März zunächst für Jahreskarteninhaber wieder öffnen. Der Zoo weist darauf hin, dass man sich vor dem Besuch online anmelden muss. Im Aquarium darf sich ein Gast pro 40 Quadratmeter aufhalten. Außerdem muss eine medizinische Maske getragen werden. Eine Wiederöffnung auch für Tageskarten-Gäste sei in Planung und werde derzeit vorbereitet. Die Tierhäuser in Zoo und Tierpark bleiben vorerst geschlossen.

„Wir freuen uns, mit der Wiederöffnung unseres Aquariums ein kleines Stück Normalität zurückgeben zu können. Schließlich ist das historische Gebäude gerade zur kälteren Jahreszeit ein beliebter Ort“, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

13.12 Uhr: Berliner Philharmoniker -Testkonzert in Minuten ausverkauft

Die Berliner Philharmoniker wollen noch im März ein Testkonzert spielen - die Karten waren schnell weg. Das Konzert sei „innerhalb weniger Minuten ausverkauft“ gewesen, teilte eine Sprecherin am Freitagvormittag mit. Das Sinfoniekonzert am nächsten Samstag (20. März) gehört zu einem Pilotprojekt - das Publikum wird vorab auf das Coronavirus getestet.

Das Orchester und sein Chefdirigent Kirill Petrenko würden zum ersten Mal seit dem Lockdown im März 2020 wieder ein Konzert vor 1000 Zuhörerinnen und Zuhörern geben, teilte die Philharmonie mit. Noch sind die Bühnen in Berlin wegen der Pandemie geschlossen.

Mehrere Berliner Kultureinrichtungen haben sich für das Pilotprojekt zusammengetan. Dazu gehören etwa die Staatsoper Unter den Linden, die Volksbühne und die Clubcommission. Sie planen insgesamt neun Veranstaltungen bis Anfang April. Das Publikum muss vorab einen Coronatest machen lassen, im Saal Abstand halten und während der Vorstellung einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Die Erkenntnisse der Testdurchläufe würden gemeinsam ausgewertet und anderen Institutionen zur Verfügung gestellt, hatte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag mitgeteilt. Den Auftakt macht das Berliner Ensemble am Freitag (19. März), die Philharmoniker planen dann am Tag darauf ihr Testkonzert. Eine Aufzeichnung des Konzerts soll am Ostersonntag bei Arte zu sehen sein.

11.57 Uhr: Rettungsschirm Sport bis Oktober verlängert

Der im Mai 2020 gestartete Rettungsschirm Sport für wegen der Coronavirus-Pandemie betroffene Berliner Verbände und Vereine ist bis Mitte Oktober 2021 verlängert worden. „Nutzen Sie die Möglichkeiten, die der Rettungsschirm bietet, um gemeinsam gut durch diese Zeit zu kommen!“, wird LSB-Direktor Friedhard Teuffel auf der Internetseite des Landessportbundes Berlin zitiert. Eigentlich sollten Anträge bis Ende Februar gestellt werden, durch den Verlauf der Pandemie wurde das Zeitfenster nun vergrößert.

11.56 Uhr: 397.417 Impfdosen in Berlin verabreicht - Impfquote bei 7,1 Prozent

In Berlin sind mittlerweile insgesamt 397.417 Impfdosen verabreicht worden. Damit hat Berlin eine Impfquote von 7,1 Prozent bei den Erstimpfungen und 3,7 Prozent bei den Zweitimpfungen. In Brandenburg liegt die Impfquote bei 6,4 Prozent. Sie ist weiterhin die niedrigste in ganz Deutschland. Dort wurden 242.547 Impfdosen gegeben. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Die bundesweit höchste Impfquote vermelden das Saarland und Bremen mit je 8,2 Prozent. Insgesamt wurden in Deutschland 8.716.654 Impfdosen verabreicht, was einer Impfquote von 7,2 Prozent entspricht.

11.55 Uhr: Kritik an Start von Corona-Schnelltests in Brandenburg wächst

Der Widerstand gegen den Beginn der möglichst flächendeckenden Corona-Schnelltests in Brandenburger Schulen ab Montag wächst. Der Landeslehrerrat wandte sich gegen die Pläne, deren Umsetzung mit der Öffnung der Gesamtschulen, Oberschulen und Gymnasien für den Wechselunterricht zwischen der Schule und Zuhause beginnen soll. Das Gremium hat Bedenken wegen der Handhabung der Tests, warnt aber auch vor einem Gesundheitsrisiko.

„Als pädagogisch ausgebildetes Personal sehen wir uns nicht in der Lage, alle Schülerinnen und Schüler zu medizinischen
Maßnahmen anzuleiten“, schreibt der Landeslehrerrat an Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) in einem Brief, der am Freitag veröffentlicht wurde. „Eine Testung in der Schule setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ohne Maske in einem Raum sitzen, der bei derzeitigen Temperaturen nicht über den gesamten Testzeitraum stoßgelüftet werden kann.“ Viele Schulen brauchten bereits alle Räume für den Unterricht mit Anwesenheit.

11.30 Uhr: Weniger Neuinfektionen in Brandenburg - aber Inzidenz steigt weiter

Die Zahl neuer Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Brandenburg zurückgegangen. Die Gesundheitsämter meldeten innerhalb eines Tages 392 neue Infektionen, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Potsdam mitteilte. Am Donnerstag waren es noch 452 neue Fälle, vor einer Woche aber nur 298.

Der Wert neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche stieg dagegen auf 70,3. Diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 66,9 und vor einer Woche bei 62,8. Wenn die Zahl über 100 steigt, will die rot-schwarz-grüne Landesregierung darüber beraten, ob die jüngsten Öffnungen und Lockerungen wieder zurückgenommen werden. Dies ist nicht in der Verordnung fixiert, was für Kritik gesorgt hatte.

6.04 Uhr: Welche Museen in Berlin ab heute wieder öffnen

Viele Liebhaber und Interessierte können es kaum erwarten, dass die Berliner Museen nach rund vier Monaten Lockdown wieder ihre Türen öffnen. Den Auftakt machen an diesem Freitag das Museum für Naturkunde und das Haus am Waldsee. Alle weiteren Häuser sollen nach aktueller Planung nach und nach bis zum 1. April folgen. Zutritt ist nur mit einer medizinischen Maske und mit einer vorherigen Anmeldung gestattet, da die Besucherzahl beschränkt ist. Wann es wo losgeht und was zu sehen ist, lese Sie in dem ausführlichen Artikel.

4.01 Uhr: Mehr als 1000 Berliner Polizisten gegen Coronavirus geimpft

In Berlin sind bislang weit mehr als eintausend Polizisten gegen das Coronavirus geimpft worden. Innerhalb von weniger als zwei Wochen hätten 1150 Beamte die erste Impfdosis erhalten (Stand: Mittwoch), teilte die Berliner Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Eventuell liegt die Zahl aber höher. Nicht alle Polizisten würden ihre Impfung melden, sagte eine Sprecherin.

Nach Angaben der Polizei sei eine interne Priorisierung festgelegt worden, die sich an der Coronavirus-Impfverordnung orientiert. So sollen zuerst Kräfte geimpft werden, die bei ihrem Dienst ein größeres Risiko haben, mit dem Virus in Kontakt zu kommen. Als Beispiel nannte die Sprecherin Streifenpolizisten und die Kräfte der Einsatzhundertschaften.

+++ Donnerstag, 11. März 2021 +++

18.22 Uhr: Woidke fordert schnelle Einbeziehung von Ärzten für mehr Impfungen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) dringt auf eine rasche Einbeziehung der Praxisärzte in die Impfkampagne des Landes. „Wir brauchen die flächendeckende Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte und auch der Betriebsärzte so schnell wie möglich“, sagte Woidke der „Märkischen Allgemeinen“ (Freitag). Es gehe nicht nur um die gute Auslastung der Impfzentren, sondern vor allem um die flächendeckende Impfung der Bevölkerung. „Wir brauchen Impfmöglichkeiten im gesamten Land, um die Kampagne umzusetzen.“ Brandenburg ist seit mehreren Tagen beim Anteil der Erstimpfungen an der Bevölkerung im Ländervergleich hinten.

17.59 Uhr: Schärfere Maskenpflicht an Berliner Schulen

Die Maskenpflicht an den Berliner Schulen wird verschärft. Am kommenden Montag müssen Schüler, Lehrer und die übrigen Mitarbeiter dort einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, also FFP2- oder OP-Masken. Alltagsmasken reichen dann nicht mehr aus, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag mitteilte.

Mit der Regelung, die im Wesentlichen für den Unterricht und den Aufenthalt im Schulgebäude gilt, passt die Bildungsverwaltung ihre Vorgaben an die Regeln im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel an. Dort sind medizinische Masken schon seit geraumer Zeit Pflicht. Dass dies an Schulen bislang nicht galt, war von der Opposition heftig kritisiert worden.

Auf dem Schulhof im Freien können Schüler die Maske abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,50 Metern gewährleistet werden kann. Zuletzt hatte die Bildungsverwaltung nach eigenen Angaben 700.000 medizinische Masken sowie FFP2-Masken an die Schulen verteilt. Dort lägen also in der Regel medizinische Masken bereit, um Schülerinnen und Schülern auszuhelfen, die selbst ihre Masken gerade nicht dabeihaben, so Scheeres.

16.20 Uhr: Zahl der Todesfälle steigt auf 2928

In Berlin sind zehn weitere Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 2928. 553 neue Infektionen wurden bestätigt, 489 waren es gestern. 5149 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 115 mehr als gestern. 125.314 Menschen gelten inzwischen als genesen.

202 Menschen werden auf Intensivstationen behandelt, fünf Personen weniger als gestern. 663 Menschen liegen insgesamt in Krankenhäusern, drei Patienten mehr als gestern. Die Berliner Corona-Ampel für den Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten steht mit 17,1 Prozent weiter auf Gelb. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 59,8 weiter rot. Die Ampel für den Bereich der Reproduktionszahl zeigt mit 0,65 Grün.

In Berlin wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts bisher 387.109 Impfdosen verabreicht. Die Impfquote liegt damit bei 6,9 Prozent für die Erstimpfung und bei 3,7 Prozent für Menschen, die beide Impfungen erhalten haben.

16.14 Uhr: Landesweite Regelung für Corona-Schnelltests in Brandenburger Apotheken noch offen

Immer mehr Städte und Gemeinden in Brandenburg bieten Corona-Schnelltests an. Eine landesweite Regelung mit den Apotheken war am Donnerstag noch offen. „Dazu sind wir noch in Gesprächen mit der Landesregierung“, sagte Sprecher Mathias Braband-Trabandt. Für die Apotheken sei die einfachste Lösung eine Verordnung des Landes, über die alle Apotheken beauftragt würden, statt einzelner Absprachen mit dem jeweiligen Gesundheitsamt. Derzeit sind 72 Apotheken nach einer Liste der Landesapothekerkammer bereit, die Tests anzubieten.

15.17 Uhr: Scheeres kündigt Wechselunterricht für Klassen 7 bis 9 an

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat angekündigt, dass es auch für Schüler der 7. bis 9. Klassen noch vor Ostern Unterricht in der Schule geben soll. „Wir sind mit den Schulleitungsverbänden, Amtsärzten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bereits seit vielen Tagen im Gespräch über eine mögliche Rückkehr der Klassen 7 bis 9 im Wechselunterricht“, sagte Scheeres am Donnerstag. Das Berliner Verwaltungsgericht hatte den Ausschluss einzelner Klassenstufen vom Wechselunterricht am Mittwoch für rechtswidrig erklärt. „Das Thema werde ich in die nächste Senatssitzung einbringen“, sagte Scheeres weiter.

15.05 Uhr: Corona-Selbsttests sollen möglichst an allen Brandenburger Schulen starten

Mit der Öffnung von Gesamtschulen, Oberschulen und Gymnasien für den Wechselunterricht mit Lernen zuhause sollen in Brandenburg ab Montag die Corona-Selbsttests möglichst an allen Schulen starten. „Ich gehe davon aus, dass wir mindestens an den weiterführenden Schulen, vermutlich aber an allen Schulen, am Montag Tests zur Verfügung haben“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtages.

15.04 Uhr: Grüne fordern Offenlegung der Beschaffungsverträge für Masken & Co.

Die Berliner Grünen fordern vom Senat eine Offenlegung der Verträge zum Kauf von Schutzmasken, Schnelltests und anderen Materialien in der Corona-Pandemie. „Wir wollen, dass die Beschaffungsverträge für Masken soweit wie es geht veröffentlicht werden“, sagte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Benedikt Lux, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

13.55 Uhr: Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Menschen können sich impfen lassen

Pflegebedürftige Menschen haben ab sofort einen Anspruch, bis zu zwei Kontaktpersonen zu benennen, die prioritär geimpft werden können. Das Vorschlagsrecht für die beiden Kontaktpersonen liege bei der pflegebedürftigen Person, bzw. der sie vertretenden Person, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Donnerstag mitteilte. Damit soll die Betreuung pflegebedürftiger Menschen durch das soziale Umfeld in Corona-Zeiten abgesichert werden. Diese Regelung umfasst pflegebedürftige Menschen, die das 70. Lebensjahr abgeschlossen haben und zu Hause oder in Pflege-WGs leben oder pflegebedürftige Menschen, die an den in § 3 Abs. 1 Ziff. 2 CoronaImpfV beschriebenen chronischen Krankheiten leiden. Alle Details zu der neuen Impf-Regel finden Sie auf den Seiten der Senatsgesundheitsverwaltung.

13.10 Uhr: Erste Corona-Impfungen in Berliner Arztpraxen

Die Impfungen gegen das Coronavirus haben am Donnerstag auch in ersten Berliner Arztpraxen begonnen. Das teilte die Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mit. Rund 100 Praxen seien für ein Pilotprojekt ausgewählt worden. Sie laden eigene Patienten ein, die an einer chronischen Erkrankung leiden. Genutzt wird das Präparat von Astrazeneca. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte am Mittwoch getwittert, Berlin starte mit 150 Praxen zu dem angekündigten Projekt. „Für die Erstimpfungen stellen wir die 37.500 abgeforderten Impfdosen bereit.“

Wegen des begrenzten Impfstoffs kann laut KV nur eine bestimmte Zahl von Praxen beauftragt und beliefert werden. Allein in den vergangenen 24 Stunden hätten sich mehr als 350 Praxen bei einer Abfrage registrieren lassen. Sobald genug Impfstoff vorhanden sei, würden weitere Praxen schrittweise eingebunden. Es sei bedauerlich, dass zweieinhalb Monate nach dem Impfstart Ende Dezember noch immer nicht ausreichend Impfstoff verfügbar sei, um eine allgemeine Versorgung zu starten.

12.22 Uhr: Mehrere hundert Anträge von vorläufigem Stopp der Hilfen betroffen

In Brandenburg ist von den vorläufig gestoppten Zahlungen ein kleiner Teil der staatlichen Corona-Hilfen betroffen. Es gehe um mehrere hundert Anträge, sagte die Sprecherin der Investitionsbank Brandenburg (ILB), Ingrid Mattern, auf Anfrage. Betroffen seien Anträge, die ab dem 3. März gestellt wurden - für Überbrückungshilfen sowie November- und Dezemberhilfen. Die Neustarthilfe für Solo-Selbstständige ist vom vorläufigen Stopp nicht tangiert.

11.42 Uhr: Taxis mit über zehntausend Fahrten zu Impfzentren

Die Taxiruf-Zentrale Taxi Berlin hat in den vergangenen Wochen über zehntausend Fahrten zu Impfzentren für Senioren absolviert. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, handele es sich um den größten Auftrag in der Geschichte des Berliner Taxi-Gewerbes. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, sollten die Fahrten zu den Impfzentren am Abend nach 19 Uhr oder per Taxi Berlin-App bestellt werden – und gleich für den ersten sowie zweiten Impftermin zusammen. Für eine Fahrtenbestellung empfehlen sich die Rufnummern 030-230023, 030-261026 sowie 030-443322. Das Unternehmen erwartet, dass die Zahl der Fahrten in den nächsten Tagen und Wochen weiter zunehmen dürfte.

11.32 Uhr: Öffnung der Bühnen - Berlin plant Pilotprojekt mit Coronatests

Berlin (dpa) - In Berlin sollen die ersten Bühnen noch im März für ein Pilotprojekt öffnen. Das Publikum wird vorher auf das Coronavirus getestet. Neben den Philharmonikern, der Berliner Volksbühne und der Staatsoper Unter den Linden ist beispielsweise auch die Clubcommission mit einem Konzert dabei.

Geplant sind neun Veranstaltungen bis Anfang April. „So ein Pilot ist in Deutschland einzigartig – und hoffentlich ein Beitrag mit Blick auf ein unbeschwertes Besuchen von Kulturveranstaltungen“, teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag mit.

Das Publikum muss am Tag der Veranstaltung zu einem Coronatest und soll während der Vorstellung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Den Auftakt macht das Berliner Ensemble am 19. März, die Stiftung Berliner Philharmoniker plant dann am 20. März ein Sinfoniekonzert.

11.18 Uhr: Nach Urteil zu Wechselunterricht - Jetzt müssen die Schulen entscheiden

Aus Sicht des Berliner Verwaltungsgerichts ist der Ausschluss einzelner Klassenstufen vom Wechselunterricht rechtswidrig. Ob die beiden Schüler, die mit dieser Entscheidung vom Mittwoch Recht bekommen haben, tatsächlich Wechselunterricht bekommen, müsse die jeweilige Schule entscheiden. Das sagte Gerichtssprecher Dominic Hörauf. „Die Kammer hat gesagt, die Schüler müssen genauso behandelt werden wie die Abschlussklassen.“ In dem Fall gilt bis zum 16. März, dass die Schulen im Einvernehmen mit der Schulaufsicht eine Einzelfallentscheidung treffen, ob Wechselunterricht angeboten wird.

Geklagt hatten zwei Gymnasiasten aus der 7. und 9. Klasse, die zurzeit keinen Unterricht in der Schule haben. „Der Beschluss hat nur Geltung für die Beteiligten“, erklärte der Sprecher. „Und die Beteiligten waren die einzelnen Schüler. Das kann im Ergebnis dazu führen, dass die Schule sagt, wir bieten Präsenzunterricht im Wechselmodell für den einzelnen Schüler an“, erläuterte Hörauf. „Wobei bei lebensnaher Betrachtung wird es so sein, dass die Schule dann eine Entscheidung für die Jahrgangsstufe trifft.“ Wenn andere Eltern das gleiche Recht in Anspruch nehmen möchten, müssten sie ebenfalls vors Verwaltungsgericht ziehen. „Wobei sich wahrscheinlich aus deren Sicht anbietet abzuwarten, ob der Senat sich dem beugt, das ist ja durchaus eine Möglichkeit.“

Das Verwaltungsgericht hatte am Mittwoch den Eilanträgen der Schüler teilweise stattgegeben. Einzelne Jahrgangsstufen jenseits der Primarstufe und der Abschlussklassen von der Präsenzbeschulung im Wechselmodell vollständig auszuschließen, sei „gleichheits- und deshalb rechtswidrig“, argumentierte das Gericht

10.47 Uhr: Linke fordert Corona-Hilfsprogramm für haushaltsnahe Dienstleistungen

Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus fordert ein staatliches Förderprogramm, um Alleinerziehende und andere Menschen mit wenig Geld in der Corona-Krise zu unterstützen. „Wir müssen haushaltsnahe Dienstleistungen mit öffentlichen Mitteln fördern“, schlug die Sprecherin für Frauenpolitik der Linke-Fraktion, Ines Schmidt, am Donnerstag in einer Parlamentsdebatte vor.

Durch konkrete, individuelle Unterstützung etwa im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung könnten einerseits Alleinerziehende, Familien in sozial schwierigen Verhältnissen oder mit behinderten Kindern sowie ältere Menschen in ihrem Alltag entlastet werden. Andererseits könnten sozialversicherungspflichtige Jobs für Geringqualifizierte geschaffen werden, die solche haushaltsnahen Dienstleistungen erbringen. Auch Gewerkschaften setzen sich für ein solches Programm ein.

10.22 Uhr: 387.109 Impfdosen in Berlin verabreicht - Impfquote bei 6,9 Prozent

In Berlin sind mittlerweile insgesamt 387.109 Impfdosen verabreicht worden. Damit hat Berlin eine Impfquote von 6,9 Prozent bei den Erstimpfungen und 3,7 Prozent bei den Zweitimpfungen. In Brandenburg liegt die Impfquote bei 6,0 Prozent. Sie ist derzeit die niedrigste in ganz Deutschland. Dort wurden 230.157 Impfdosen gegeben. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Die bundesweit höchste Impfquote vermelden das Saarland und Bremen mit je 7,9 Prozent. Insgesamt wurden in Deutschland 8.431.264 Impfdosen verabreicht, was einer Impfquote von 6,9 Prozent entspricht.

10.13 Uhr: Hohe Zahl von Corona-Neuinfektionen in Brandenburg

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt in Brandenburg deutlich an. Innerhalb eines Tages seien 452 neue Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Am Vortag waren es 305 und am Dienstag 136 neue Ansteckungen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg am Donnerstag auf 66,9, nach 60,6 am Vortag. Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz sollen bestimmte Lockerungen der Corona-Beschränkungen erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 möglich sein.

Hotspot in Brandenburg ist nach wie vor der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einer Inzidenz von 146,3, gefolgt vom Landkreis Elbe-Elster mit einem Wert von 123,7. Alle übrigen Landkreise und kreisfreien Städte lagen unter der 100er-Marke. Die geringste Inzidenz hat Frankfurt (Oder) mit 22,5.

8.41 Uhr: GEW sieht Schulentscheidung des Verwaltungsgerichts skeptisch

Nachdem das Berliner Verwaltungsgericht den Ausschluss einzelner Klassenstufen vom Wechselunterricht für rechtswidrig erklärte, befürchtet die Berliner Bildungsgewerkschaft GEW ein steigendes Infektionsrisiko an Schulen. „Ich finde diese Entscheidung sehr beunruhigend, weil die Inzidenz auch unter Jugendlichen steigt und die Pädagoginnen wenig geschützt sind“, sagte der Berliner GEW-Vorsitzende Tom Erdmann. Er sei skeptisch bei der Perspektive, dass die 7. bis 9. Klassen zurückkommen könnten. „Momentan ist es noch so ruhig an den Schulen, weil noch so wenige Schülerinnen und Schüler da sind.“

Die Bildungsverwaltung müsse die Entscheidung des Gerichts umsetzen, sagte Erdmann. „Und jetzt müssen Lehrkräfte und die Erzieherinnen und Erzieher in den Schulen bestmöglich geschützt werden, zum Beispiel durch unbürokratische Impfangebote.“ Bei der Vergabe der Impftermine seien bisher noch 1000 Schleifen zu drehen.

8.35 Uhr: Weitere Schulöffnung in Berlin? Druck auf Bildungsverwaltung wächst

Nachdem das Berliner Verwaltungsgericht den Ausschluss einzelner Klassenstufen vom Wechselunterricht für rechtswidrig erklärt hat, wächst der Druck auf die Bildungsverwaltung. Grünen-Fraktionsvorsitzende Silke Gebel forderte am Mittwochabend auf Twitter, Berlin müsse das Urteil schnell umsetzen, „also zu kommender Woche. Präsenz ist wichtig für soziales Miteinander & Bildung“.

Ein Sprecher der Bildungsverwaltung teilte am Donnerstag mit: „Wir werden nun umgehend die am Mittwochabend eingegangenen Beschlussbegründungen zu diesen Einzelfällen prüfen und dann zeitnah die entsprechenden Schlüsse ziehen.“

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur führt die Bildungsverwaltung ohnehin bereits Gespräche unter anderem mit Schulleitungsverbänden über eine mögliche Rückkehr der 7. bis 9. Klassen noch vor Ostern.

Das Verwaltungsgericht gab am Mittwoch mehreren Eilanträgen von Schülern teilweise statt. Sie hatten erreichen wollen, dass die Klassen wieder voll besetzt werden. Sechs von sieben wollten auch durchsetzen, dass ein Mund-Nasen-Schutz nicht mehr Pflicht ist. In diesen Punkten stimmte das Gericht nicht zu.

8.16 Uhr: Grips Theater startet Online-Spielplan für Kinder

Kinder können mehrere Projekte des Berliner Grips Theaters in nächster Zeit im Internet ansehen. Das Theater startet am Freitagnachmittag einen neuen Online-Spielplan. Gezeigt wird zunächst ein Mitschnitt von „Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück“ von Zoran Drvenkar, wie das Theater ankündigte. Die Uraufführung war für November 2020 geplant, wegen der Pandemie aber ausgefallen. Im neuen Stück geht es um den elfjährigen Kai, der sich mit seinem Großvater und dessen Kriegserinnerungen auseinandersetzt. Der Mitschnitt wird drei Wochen lang online gezeigt. Danach folgen andere Projekte, die Videos sind kostenlos abrufbar.

8.15 Uhr: Wir starten unser neues Newsblog zur Corona-Pandemie in Berlin

Alle vorangegangenen Nachrichten und Entwicklung zur Coronavirus-Lage in Berlin und Brandenburg lesen Sie in unserem bisherigen Newsblog.

( BM )