Blaulicht-Blog

Lkw-Fahrer kommt von Straße ab - tödlich verletzt

| Lesedauer: 6 Minuten
Offenbar erlitt der Fahrer in Baumschulenweg einen medizinischen Notfall und verlor die Kontrolle über die Zugmaschine.

Offenbar erlitt der Fahrer in Baumschulenweg einen medizinischen Notfall und verlor die Kontrolle über die Zugmaschine.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 11. Februar.

+++ Lkw-Fahrer kommt von Straße ab - tödlich verletzt +++

Tödlicher Unfall in Baumschulenweg: Ein 58 Jahre alter Mann ist bei einem Unfall mit seinem Lkw ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, kam der Lasterfahrer am Mittwochabend von der Chris-Gueffroy-Allee ab und kollidierte mit einem Lichtmast und einem Zaun. Der Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden, wo er anschließend starb. Warum er die Kontrolle über den Sattelzug verlor, war zunächst unklar.

Das Unglück geschah am Mittwoch gegen 17.35 Uhr in einer Tempo-30-Zone. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Fahrer von Zeugen befreit und anschließend von den alarmierten Feuerwehrkräften reanimiert. Die Reanimation dauerte bis zum Abstransport des Fahrers an. Vor Ort hieß es, der Mann habe womöglich während der Fahrt einen medizinischen Notfall erlitten und die Kontrolle über die Zugmaschine verloren. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht betroffen. Es entstand erheblicher Sachschaden am Zaun der Kleingartenanlage "Britzer Allee" und des Lichtmasts.

+++ Ein Toter bei Wohnungsbrand +++

Bei einem Wohnungsbrand in Oberschöneweide ist ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, hatten aus noch unbekannter Ursache am Donnerstag in einer Wohnung im ersten Obergeschoss des vierstöckigen Hauses An der Wuhlheide Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen. Laut Polizei ist die Identität der Leiche noch unklar. Es werde geprüft, ob es sich dabei um den Mieter der Wohnung handele.

+++ Festnahmen nach Raubüberfällen auf Tankstellen +++

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft führten gestern zur Vollstreckung von vier Durchsuchungsbeschlüssen und zur Festnahme von zwei Männern. Die beiden stehen im dringenden Tatverdacht, im Januar 2021 drei Raubüberfälle auf Tankstellen in Reinickendorf und Brandenburg begangen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen forderten die Männer bei den Überfällen jeweils mit dem Vorhalten einer Schusswaffe und einem langen Messer die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten.

Anschließend flüchteten sie in einem angemieteten Audi. Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden bei der Autovermietung in Moabit sowie bei drei Tatverdächtigen im Alter von 17 bis 19 Jahren in Friedenau, Gesundbrunnen und Reinickendorf vollstreckt. In den letztgenannten Ortsteilen nahmen Beamtinnen und Beamte der Direktion 1 und des Spezialeinsatzkommandos einen 19-Jährigen in der Schwedenstraße sowie einen 17-Jährigen im Romanshorner Weg fest.

Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte Tatwaffen, Tatkleidung und Teile der mutmaßlichen Beute sowie das Auto. Die Festgenommenen sollen heute noch auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Dieser Mann überwältigte einen Bankräuber +++

+++ Polizisten nehmen Dogenhändler auf seinem Grundstück fest +++

Mehrmonatige intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei Berlin wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln führten gestern zur Festnahme eines mutmaßlichen Drogenhändlers. Beamtinnen und Beamte nahmen den 47 Jahre alte Mann auf seinem Grundstück in seinem Fahrzeug sitzend fest, in dem griffbereit eine Schreckschusspistole im geöffneten Handschuhfach lag.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Fahnder etwa 1,5 Kilogramm Haschisch, 600 Gramm Amphetamine, 600 Gramm Marihuana, 17 Gramm Crystal Meth, Bargeld, eine Softairwaffe sowie zwei sogenannte Kutten mit verbotenen Zeichen. Neben den laufenden Ermittlungen wegen Verdacht des Drogenhandels leiteten die Ermittler gegen den 47-Jährigen zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie ein Verfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Vereinsgesetz ein. Der Festgenommene befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

+++ Mann am Kottbusser Tor überfallen - Festnahme +++

Einsatzkräfte haben am Mittwochabend einen Mann in Kreuzberg festgenommen und dem Fachkommissariat für Raubdelikte überstellt. Ersten Ermittlungen zufolge wurde ein 47-Jähriger auf dem Bahnsteig der Linie U8 im U-Bahnhof Kottbusser Tor gegen 21.45 Uhr von fünf Männern umringt. Nachdem der Umringte es ablehnte, das von der Bande angebotene Rauschgift zu kaufen, soll ein Handgemenge entstanden sein. Im Verlauf der Rangelei soll dann der mutmaßliche Haupttäter das Mobiltelefon aus der Jacke des Attackierten entwendete haben. Als das geraubte Handy einem anderen Angreifer übergeben werden sollte, soll es heruntergefallen sein, sodass der Beraubte es wieder an sich bringen konnte.

Weitere Schläge und Tritte folgten aus der Angreifergruppe und der Angegriffene soll mit einem messerähnlichen Gegenstand von dem Haupttatverdächtigen attackiert worden sein. Eine Verletzung konnte der 47-Jährige durch Ausweichen vermeiden. Anschließend floh er aus dem Bahnhof. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Haupttäter, der ihnen durch den Beraubten noch am U-Bahnhof gezeigt werden konnte, fest. Bei Ihm fanden sie eine Schere ohne Griff, die als mögliche Tatwaffe und eine kleine Menge weißes Pulver, das als mögliches Rauschgift beschlagnahmt wurde. Von den weiteren Tatverdächtigen fehlt jede Spur.

+++ Maskenverweigerer am BER wurde per Haftbefehl gesucht +++

Die Bundespolizei nahm am Mittwochmorgen einen mit Haftbefehl
gesuchten Mann am Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg fest.
Gegen 6.30 Uhr kontrollierten die Beamten einen 29-Jährigen in einer S-Bahn, weil er keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Während der Überprüfung seiner Ausweisdokumente ermittelten die Bundespolizisten, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Das Amtsgericht Mannheim hatte den Mann im Oktober 2020 wegen Erschleichens von Leistungen per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 2.250 Euro verurteilt. Da er die Summe nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Mannheim im Januar dieses Jahres einen Haftbefehl gegen ihn. Der 29-Jährige konnte die Geldstrafe nicht bezahlen, sodass ihn die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Antritt seiner Ersatzfreiheitsstrafe
von 150 Tagen einer Brandenburger Justizvollzugsanstalt übergaben.

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( BM )