Wintereinbruch

Berlin im Schnee - Glätteunfälle und S-Bahnausfälle

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Philipp Blanke

Zum Wochenende schneite Berlin ein. Es gab diverse Glätteunfälle und Einschränkungen im ÖPNV. Der Schnee bleibt uns vorerst erhalten.

Berlin. Pünktlich zum Januarende kommt der Schnee doch noch nach Berlin. Am Freitagnachmittag begann es zu schneien und innerhalb weniger Stunden lagen das Stadtgebiet und der Landkreis unter einer Zentimeter dicken Schneedecke.

Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes geht der Schneefall noch bis zum Samstagmittag weiter. Zu den bereits gefallenen Schneemengen kommen so gebietsweise weiterhin wenige Zentimeter Neuschnee dazu. Die Glättegefahr auf Straßen und Gehwegen hat zugenommen. In der Nacht kam es in Berlin und Brandenburg zu mehreren, teils schweren Glätteunfällen. Auch die S-Bahn meldete mehrere am Morgen witterungsbedingte Störungen, insbesondere auf den Linien S25, S1 und S2.

Der Schnee bleibt erstmal liegen

Im Laufe des Samstag lockert es zunächst von Nord-Brandenburg her auf. Doch es bleibt frostig. Die Höchstwerte liegen tagsüber bei 0 bis 2 Grad. In der Nacht zum Sonntag wird es kühler und die Temperaturen sinken auf -5 bis -9 Grad. Der DWD warnt vor weiterer Glättegefahr, auch durch überfrierende Nässe oder Reifablagerungen.

Der Sonntag wird örtlich neblig-trüb, sonst heiter bis wolkig und trocken. Einzelne Schneeschauer soll es nur im Norden Brandenburgs geben. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 0 und 2 Grad.

Zum Wochenbeginn wird es dann auch in Berlin wieder meist wolkig, aber niederschlagsfrei. Die Tiefstwerte liegen zwischen -4 und -8 Grad, stellenweise gibt es Reifglätte.

Witterungsbedingte Unfälle in Brandenburg

Der erneute Wintereinbruch mit teilweise viel Schneefall hat auf Straßen in Brandenburg zu mehreren Verkehrsunfällen mit Verletzten geführt. Bis zum Samstagvormittag zählte die Polizei nach eigenen Angaben 21 witterungsbedingte Unfälle mit insgesamt vier Leichtverletzten. Die Lage sei noch verhältnismäßig ruhig, weil noch nicht all zu viele Autos auf den Straßen unterwegs seien, sagte ein Sprecher des Lagezentrums.