Fußball

Druck auf Gisdol: Heldt ausweichend zur Trainer-Perspektive

Kölns Horst Heldt, Geschäftsführer Sport, geht nach einem Spiel vom Platz.

Kölns Horst Heldt, Geschäftsführer Sport, geht nach einem Spiel vom Platz.

Foto: dpa

Köln. Sportchef Horst Heldt vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat eine Job-Garantie für Trainer Markus Gisdol über das brisante Krisenduell gegen Hertha BSC hinaus vermieden. "Beide Mannschaften haben am Wochenende enttäuscht, von daher ist da natürlich Brisanz drin, natürlich ist da Feuer drin", sagte Heldt konkret dazu und wich auch Fragen nach einem möglichen Endspiel für Gisdol aus.

"Unter einem Endspiel verstehe ich, dass es danach nicht weitergeht, dass es das letzte Spiel der Saison ist. Aber es geht für uns ja weiter. Danach haben wir eine Englische Woche. Von daher kann ich absolut nicht bestätigen, dass es ein Endspiel ist", sagte Heldt vor der Partie gegen die Berliner am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Gisdol geht gelassen mit seiner Situation nach dem 0:5 zuletzt in Freiburg um. "Warum soll ich mich damit auseinandersetzen müssen. Das würde mir nur Energie rauben", sagte der Trainer des seit vier Spielen sieglosen Drittletzten der Fußball-Bundesliga. "Ich habe die Verantwortung dafür, das nehme ich gerne auf mich", sagte Gisdol speziell zur Leistung seines Teams in Freiburg. "Das war sicherlich auch von mir nicht die beste Performance, wenn man 0:5 verliert."