Bildung

Weitere 23 Millionen Euro für Tablets und Laptops

Tablets liegen in einem Klassenzimmer auf einem Tisch.

Tablets liegen in einem Klassenzimmer auf einem Tisch.

Foto: dpa

Potsdam. Brandenburg stellt den Schulen im Land weitere 23,2 Millionen Euro für die Anschaffung von Laptops, Tablets und Notebooks bereit. Der Finanzausschuss des Landtags habe die Mittel am Donnerstag aus dem Corona-Rettungsschirm des Landes bewilligt, teilte das Bildungsministerium mit. Damit sollen die Schüler während des Corona-Lockdowns beim digitalen Unterricht zu Hause unterstützt werden. Mit dem Fördervolumen könnten mindestens 28 600 digitale Endgeräte angeschafft werden, so das Ministerium. Aus den Mitteln des "Digitalpakts Schule" des Bundes und des Landes seien von den Schulträgern bereits 22 000 Geräte angeschafft oder bestellt worden.

Dies sei ein weiterer wichtiger Baustein für die digitale Ausstattung der Schulen und ein wichtiger Beitrag für den Zugang der Schüler, die sonst über kein mobiles Endgerät verfügen, zum digitalen Unterricht, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). "Wir sind auf dem Weg, um auch in außergewöhnlichen Zeiten allen Kindern und Jugendlichen gutes Lernen zu ermöglichen und guten Unterricht zu gestalten."

"Wenn der Lockdown beendet wird, wird das Virus noch nicht verschwunden sein", sagte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag, Katja Poschmann. Einzelne Klassen müssten sicher auch später noch in Quarantäne geschickt werden. "Dann sind sie aber dank der Tablets digital verbunden und nur räumlich getrennt", sagte Poschmann.

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gordon Hoffmann, äußerte sich zurückhaltend. "Digitalisierung in der Schule ist natürlich mehr als ein paar Laptops", sagte Hoffmann. Lehrkräfte und Schüler müssten aber auch auf das digitale Lernen vorbereitet sein. "Aber klar ist auch, dass Schüler ohne Endgeräte aufgeschmissen wären", meinte Hoffmann. "Deshalb ist das eine wichtige Unterstützung durch das Land."