Gesundheit

Drittes Berliner Impfzentrum öffnet Anfang kommender Woche

Mario Czaja spricht bei einer Pressekonferenz.

Mario Czaja spricht bei einer Pressekonferenz.

Foto: dpa

Berlin. In Berlin soll schon bald das dritte Impfzentrum an den Start gehen. Vorgesehen sei, dass Anfang der kommenden Woche der Malteser Hilfsdienst seinen Standort mit dem Impfzentrum auf dem Messegelände eröffnen werde, sagte der Präsident des Berliner Landesverbands des Deutschen Roten Kreuzes, Mario Czaja, am Donnerstag beim Start des zweiten Impfzentrums, das im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding untergebracht ist. Als erstes war bereits am Tag nach Weihnachten das Impfzentrum in der Arena-Halle in Treptow in Betrieb gegangen.

Wann die übrigen Impfzentren folgen, steht noch nicht fest. "Es liegt nicht daran, dass wir nicht schnell genug sind, sondern wir haben nicht genug Impfstoff, um alle sechs Impfzentren in Berlin gleichzeitig an den Start zu nehmen", sagte Czaja. "Ab Montag sind die drei Wochen um, wo wir mit dem Impfen begonnen haben. Das heißt, die ersten Menschen bekommen ihre zweite Impfung in der Arena", so der CDU-Politiker. "Und dadurch wird auch die Anzahl der Impfungen, die wir in der Arena durchführen, nach oben gehen."

Czaja sprach auch die zwischenzeitlichen Bedenken an, die es am Mittwoch zu möglichen Problemen beim Transport des zweiten inzwischen zugelassenen Impfstoffs des US-Herstellers Moderna mit der Kühlkette gegeben hatte. Das Bundesgesundheitsministerium hatte daraufhin versichert, dass die Qualität der Impfstoffe durch den Transport nicht beeinträchtigt worden sei. Der Moderna-Impfstoff sollte ursprünglich schon ab Donnerstag im Erika-Heß-Eisstadion zum Einsatz kommen, wird Czaja zufolge nun aber erst ab Freitag genutzt. Zum Auftakt werde der Biontech-Impfstoff verwendet, sagte Czaja. "Diejenigen, die heute hier geimpft werden, bekommen ihre zweite Impfung dann in der Arena."

Czaja sagte, es sei ein guter Tag. Das neue Impfzentrum sei ein zweiter Ort der Hoffnung. "Man spürt das in den Einrichtung, dass es eine sehr positive Stimmung bei den Mitarbeitern, bei den Pharmazeuten, bei den Ärzten, bei den Ehrenamtlichen gibt, weil man merkt, dass man gegen diesen Virus ankämpft und diesen Kampf auch gewinnen kann."