Gesundheit

Brandenburg arbeitet an Nachweis von Corona-Mutationen

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) nimmt an einem Pressetermin teil.

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) nimmt an einem Pressetermin teil.

Foto: dpa

Potsdam. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat sich wegen der in Großbritannien aufgetauchten Coronavirus-Variante besorgt gezeigt. "Das ist natürlich eine große Bedrohung", sagte Nonnemacher am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags in Potsdam. Bei einer deutlich ansteckenderen Mutation müssten alle angesichts der bisher "sowieso nicht sehr erfolgreichen Eindämmungsbemühungen deutschlandweit" noch "viel, viel stärker bei der Eindämmung voranschreiten". "Das könnte unsere Problemlage in Deutschland oder hier bei uns in Brandenburg nochmal erheblich verschärfen."

Das Land plant nach Angaben der Gesundheitsministerin, dass solche Coronavirus-Mutationen schon bald auch in Brandenburg nachweisbar gemacht werden können. Derzeit geht das nicht: "Wir können das in Brandenburg bisher nicht durchführen", sagte Nonnemacher. "Wir sind zuversichtlich, dass wir (...) möglicherweise Anfang Februar das dann auch in Brandenburg anbieten können." Es gebe intensive Gespräche unter anderem mit dem Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus. Die neue Mutation war in mehreren Bundesländern nachgewiesen worden, darunter Berlin. Nonnemacher sagte: "Was man dagegen tun kann, ist eindämmen, eindämmen, eindämmen."