Bildung

KMK-Präsidentin: "Alles dafür tun, dass Abitur stattfindet"

Britta Ernst (SPD), Brandenburger Ministerin für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg.

Britta Ernst (SPD), Brandenburger Ministerin für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg.

Foto: dpa

Berlin. Abschlussklassen, die vor dem Abitur stehen, werden nach Einschätzung der neuen Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst, trotz der Corona-Lage in diesem Jahr ihre Prüfungen ablegen können. "Nach den bisherigen Rahmenbedingungen gehen wir davon aus, dass wir das Abitur gut durchführen können", sagte die brandenburgische Bildungsministerin am Mittwoch im SWR. "Wir haben im letzten Jahr bei geschlossenen Schulen das Abitur durchgeführt und die Abstände und Hygieneregeln gewahrt." Man werde auch in diesem Jahr alles dafür tun, dass es stattfindet.

Ernst hatte zum Jahreswechsel die KMK-Präsidentschaft von ihrer rheinland-pfälzischen Kollegin Stefanie Hubig (SPD) übernommen. Die offizielle Amtsübergabe findet an diesem Donnerstag statt.

Die neue KMK-Präsidentin schloss allerdings nicht aus, dass es Änderungen beim Abitur geben könnte. In der KMK werde auch Plan A, B und C erörtert, sagte sie. "Wenn das Infektionsgeschehen uns im Februar, März und vielleicht April noch so im Griff hält, dass der Präsenzunterricht sehr eingeschränkt ist, werden wir über Modifikationen nachdenken." So sei etwa in Berlin und Brandenburg bereits entschieden worden, dass Schulen für die Abiturprüfungen eine Aufgabe mehr bekommen. Sie könnten so eine Vorauswahl treffen, vor dem Hintergrund des Unterrichts, der wirklich gut vermittelt worden sei. Die Standards des Abiturs würden aber nicht in Frage gestellt.