Pandemie

Charité stellt Betrieb ab heute auf Notfallprogramm um

Das Bettenhochhaus der Berliner Charite.

Das Bettenhochhaus der Berliner Charite.

Foto: dpa

Die Charité Berlin fährt wegen der Corona-Krise ab heute auf ein reines Notfallprogramm zurück. Planbare Eingriffe werden verschoben.

Berlin. Vom heutigen Montag an für zunächst zwei Wochen fährt Berlins große Universitätsklinik Charité den Betrieb auf ein reines Notfallprogramm zurück. Planbare Eingriffe werden über Weihnachten und den Jahreswechsel nicht gemacht, wie die Klinik vergangene Woche ankündigte. Notfälle werden demnach aber weiter behandelt und Tumoroperationen vorgenommen. Auch der Betrieb in den Rettungsstellen gehe weiter. Der Schritt soll es ermöglichen, Personal zusammenziehen, um weitere Covid-19-Intensivkapazitäten aufzubauen.

Die Charité rechnet mit einer weiteren Zunahme der Zahl dieser Patienten. "Wir befinden uns nach wie vor in einer ungewöhnlich schweren Krise, wie wir sie noch nicht erlebt haben", hatte Vorstand Ulrich Frei erklärt. Erwartet wurden noch "schwere Wochen". Wie Charité-Mediziner Kai-Uwe Eckardt im ZDF kürzlich sagte, gelten nun zwei Wochen lang an der Klinik Regeln wie sonst nur an Feiertagen.

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Die Charité ist Europas größte Uniklinik. Sie ist in Berlin die erste Adresse für die Behandlung von Covid-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen, versorgt Infizierte aber auch auf normalen Stationen.

( dpa )