Gesetz

Antidiskriminierungsgesetz: 108 Beschwerden eingegangen

Ein halbes Jahr nach Verabschiedung des Antidiskriminierungsgesetzes in Berlin zog Justizsenator Dirk Behrendt eine Zwischenbilanz.

Die Polizei rückte am Freitagvormittag zu einem Einsatz nach Rummelsburg aus.

Die Polizei rückte am Freitagvormittag zu einem Einsatz nach Rummelsburg aus.

Foto: Paul Zinken / dpa

Berlin. Ein halbes Jahr nach Verabschiedung des Landesantidiskriminierungsgesetzes in Berlin sind bei Behörden 108 Bürgerbeschwerden auf Grundlage der neuen Regelung eingegangen. Dabei ging es um Sachverhalte, bei denen sich Menschen aus unterschiedlichsten Gründen von Behördenvertretern diskriminiert fühlten. Das teilte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) am Donnerstag mit. 23 Beschwerden betrafen demnach die Polizei, acht die Verkehrsbetriebe BVG und sechs Bürgerämter. Andere Sachverhalte betrafen etwa Gerichte, Finanzämter, das Amt für Einwanderung, das Jobcenter, Standes- oder Jugendämter.

Beschwerden auf Basis des Antidiskriminierungsgesetzes:

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