Musik

Medien: Bund plant Gelder für Brönners "House of Jazz" ein

dpa
Der Trompeter Till Brönner.

Der Trompeter Till Brönner.

Foto: dpa

Berlin. Das in Berlin geplante "House of Jazz" nimmt Gestalt an - zunächst auf dem Papier. Der Bund ist nach Medienberichten grundsätzlich bereit, das vom Trompeter Till Brönner mitinitiierte Projekt finanziell zu unterstützen und den Ausbau der Alten Münze zu einem Ort für den Jazz etwa nach dem Vorbild des Lincoln Center in New York mitzufinanzieren. Die Beschlussvorlage aus dem Büro von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) soll am Donnerstag im Bundestags-Haushaltsausschuss beraten werden. Ein Sprecher von Grütters sagte am Mittwoch dazu lediglich, man wolle die Beschlüsse abwarten.

Die Vorlage, über die die "Berliner Zeitung" und die Plattform "The Pioneer" berichten, sieht vor, dass das Land Berlin die Kosten für einen "veredelten Rohbau" übernimmt. Die Ausgestaltung in Höhe von 13,2 Millionen Euro soll vom Bund finanziert werden. Weitere 6,2 Millionen Euro sind für das Programm vorgesehen. Zum Finanzbedarf in Höhe von 9,3 Millionen Euro pro Jahr wollen Berlin und der Bund je 3,8 Millionen Euro beisteuern, der Rest müsste aus Eigenmitteln kommen. Das "House of Jazz" solle 2026 eröffnet werden.

In Berlins früherer Münzprägeanstalt "Alte Münze" in Berlin-Mitte soll ein Zentrum für Jazz und improvisierte Musik entstehen. Berlin verspricht sich davon eine Institution, die sich auch der zeitgenössischen Musik und der experimentellen Popmusik öffnet. Das Konzept stammt von der Deutschen Jazzunion, der IG Jazz Berlin und dem Musiker Till Brönner.

( dpa )