Kriminalität

Polizei stoppt "Kokstaxi" und beschlagnahmt Rauschgift

Ein Häufchen Kokain liegt auf einer Oberfläche.

Ein Häufchen Kokain liegt auf einer Oberfläche.

Foto: dpa

Berlin. Erneut ist ein sogenanntes Kokstaxi von der Berliner Polizei gestoppt worden. In der Pappelallee in Prenzlauer Berg fiel Polizisten am Dienstagnachmittag ein Auto auf, weil es langsam am Bürgersteig entlang fuhr, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Schließlich hielt der Fahrer an und ließ einen Mann einsteigen. Die Polizisten sahen, wie Drogen und Geld übergeben wurden. Kurz darauf überprüften Zivilpolizisten den 29-jährigen Käufer und den 25-jährigen Dealer. Beide hatten Drogen bei sich. Im Auto fanden die Polizisten eine Socke voller Rauschgift: 29 szenetypische kleine Plastikgefäße mit Kokain und 68 Ecstasy-Tabletten sowie weitere Tabletten. Gegen den Verkäufer sollte ein Haftbefehl erlassen werden.

Erst am Dienstag war bekannt geworden, dass ein angestellter Wachmann der Berliner Polizei als mutmaßlicher Fahrer eines Drogentaxis gefasst wurde. Der Mann soll im Auto ein Kilogramm Marihuana und 2000 Euro dabei gehabt haben. Nun soll der Objektschützer entlassen werden.

Marihuana, Kokain und Ecstasy werden in Berlin seit Jahren von Kunden auch über das Internet bestellt und von Dealern in unauffälligen Kleinwagen, auch Kokstaxis genannt, ausgeliefert.