Treptow-Köpenick

600-Tonnen-Segment der Allende-Brücke wird zersägt

An der Allende-Brücke in Köpenick stehen in den kommenden Tagen komplexe Abbrucharbeiten an. Die Spree muss gesperrt werden.

Die Allende-Brücke in Köpenick.

Die Allende-Brücke in Köpenick.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

Alles hat ein Ende, auch die Allende-Brücke in Köpenick. Jetzt stehen weitere Arbeiten an dem maroden Bauwerk an. Daher muss vom 23. November, 7 Uhr, bis 26. November, 8 Uhr, die unter der Brücke verlaufende Spree voll gesperrt werden. Betroffen sind Schiffe und Boote aller Art.

Wie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mitteilt, geht der Rückbau des östlichen Überbaus der Salvador-Allende-Brücke damit in die Schlussphase.

Spannbeton-Segment wird mit Seilsägen abgetrennt

Zum Ablauf: Am Montag wird im Bereich der Wasserstraße mit dem Rückbau des Segmentes der Durchfahrt Südost begonnen. Das erste etwa 600 Tonnen schwere Segment aus Spannbeton wird dann mit Seilsägen abgetrennt und auf bereitstehende Pontons abgelassen. Das Segment wird dann auf den Pontons in zwei Teile gesägt – und später mit Abbruchbaggern zerkleinert.

Parallel zum Brückenabriss laufen die Arbeiten am neuen östlichen Stahlüberbau im Werk. Mit der Montage soll begonnen werden, wenn die Abbrucharbeiten beendet und die neuen Stahlbetonpfeiler und -widerlager fertig sind.

Brücke soll Anfang 2022 vollständig fertig sein

Der östliche Überbau soll bis Ende 2021 fertig sein, so die Senatsverwaltung. Der Rück- und Neubau des westlichen Brückenüberbaus ist bereits abgeschlossen, derzeit verläuft der gesamte Auto-, Fuß- und Radverkehr darüber. Die 1981 gebaute Brücke ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im Bezirk Treptow-Köpenick. Auch im Januar soll noch einmal die Spree gesperrt werden.

Die langwierigen Bauarbeiten und Sperrungen bescheren den Autofahrern fast täglich Stau. Die vollständige Erneuerung der Brücke soll Anfang 2022 abgeschlossen sein. Nach aktueller Planung kostet sie 37 Millionen Euro.