Kommunen

Herzberg und Lauchhammer erhalten Förderung

Herzberg/Lauchhammer. Herzberg (Elbe-Elster) und Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) erhalten zur Gestaltung ihrer Städte Fördermittel vom Land und dem Bund. Brandenburgs Baustaatssekretär Rainer Genilke übergab am Freitag in Herzberg 450 000 Euro für Stadtentwicklungsprojekte. Unter anderem soll die Planung für eine Neugestaltung des denkmalgeschützten Botanischen Gartens in Herzberg vorangetrieben werden. Zudem will die Stadt leerstehende Häsuer erwerben und abreißen. Herzberg hat seit 1991 knapp 28,5 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen erhalten. Mit Städtebaufördermitteln von Bund und Land wurden bereits das Herzberger Bürgerzentrum und das Rathaus am Markt saniert.

Auch die Stadt Lauchhammer bekommt Unterstützung in Höhe von 350 000 Euro für weitere Stadtentwicklungsprojekte. Zusätzlich wurden rund 7000 Euro aus Lottomitteln des Landes an den Traditionsverein Waldschule Lauchhammer-Ost e.V. übergeben. Vom Geld soll ein Trainingsparcours und -raum für die Radfahrausbildung errichtet werden.

Die Stadt in Südbrandenburg stehe in den nächsten Jahren vor besonderen Herausforderungen der Stadtentwicklung, vor allem auch durch die Folgen des Bergbaues, betonte Genilke. Wegen möglicher Bergbauschäden müssen in der Wilhelm-Külz-Straße mehrere Anwohner und drei Unternehmen mit insgesamt etwa 200 Beschäftigten bis 2022 das Gebiet verlassen. Gutachter hatten ausgekohlte Alttagebaue untersucht und eine Gefahr festgestellt. Im Rahmen der Städtebauförderung sollen nun die Neustadt aufgewertet und stadtbildprägende Gebäude saniert werden.