Volleyball

Netzhoppers wollen "mehr Überraschungsmomente schaffen"

Die Finger und Handgelenke eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt.

Die Finger und Handgelenke eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt.

Foto: dpa

Bestensee. Die jüngste Bilanz ist unter den Erwartungen der Netzhoppers KW-Bestensee geblieben. Aus den drei Heimspielen in fünf Tagen holte der Volleyball-Bundesligist nur vier von neun Punkten. "Wir müssen unser Zusammenspiel weiter verbessern und für die Gegner mehr Überraschungsmomente schaffen", sagte Trainer Christophe Achten nach der 2:3-Niederlage gegen die Volleys Herrsching am Mittwoch. Der Belgier mahnte aber auch Geduld an: "Das geht nicht in drei Monaten."

Mit acht Neuzugängen im 13-köpfigen Kader haben die Netzhoppers praktisch eine neue Mannschaft in die Saison geschickt. Unter diesen Voraussetzungen liegt das Team als Tabellensechster mit neun Punkten derzeit noch im Soll.

Dabei profitieren die Brandenburger jedoch von einer ungewöhnlichen Ansetzungs-Praxis der Volleyball-Bundesliga (VBL). "Wir haben schon sehr viele Spiele zu Hause gehabt", sagt Achten. In fünf ihrer bisherigen sechs Bundesliga-Partien hatte die Mannschaft in Bestensee den Heimvorteil auf ihrer Seite. Und die beengten Verhältnissen in der Landkost Arena sind für viele Gegner erst einmal stark gewöhnungsbedürftig.

Bei der Tiebreak-Niederlage gegen Herrsching fehlte den Netzhoppers nach ihrem anstrengenden Programm der vergangenen Tage gegen Ende des Spiels auch die Kraft. Achten will seinen Spielern nun "zwei, drei Tage Zeit zur Regeneration geben". Danach beginnt die Vorbereitung auf das nächste Pflichtspiel am 25. November. An dem Tag ist im Pokal-Viertelfinale der Cupverteidiger Berlin Volleys der Gegner - auswärts.