Gastgewerbe

Wirte können Soforthilfe wegen Sperrstunde beantragen

Zusammengeklappte Tische und Stühle stehen vor einer Kiezkneipe in Berlin.

Zusammengeklappte Tische und Stühle stehen vor einer Kiezkneipe in Berlin.

Foto: dpa

Berlin. Kneipen- und Barbesitzer in Berlin können von Montag an wegen der Sperrstunde im Oktober einen Mietzuschuss von bis zu 3000 Euro beantragen. Sie müssen dafür Umsatzeinbußen von mindestens 20 Prozent in dem Monat plausibel machen, wie die Senatsverwaltung für Wirtschaft am Donnerstag mitteilte. "Die eingeschränkten Öffnungszeiten können zu erheblichen existenzgefährdenden Umsatzeinbußen führen und damit den Verlust von Arbeitsplätzen zur Folge haben", hieß es zur Begründung.

Das Hilfsprogramm im Zuge der Corona-Krise richtet sich an die rund 2500 Unternehmen mit dem Schwerpunkt Ausschank von Getränken, außerdem an Spätverkaufsstellen. Sie haben unter der Schließzeit von 23 Uhr bis 6 Uhr besonders gelitten. Gefördert werden ausschließlich gezahlte Gewerbemieten (nettokalt). Die Förderkriterien werden an diesem Freitag auf der Website der Investitionsbank veröffentlicht, dort ist die Hilfe auch zu beantragen.