Online-Gespräch

Politiker reden über Corona

Am Sonntag laden Treptow-Köpenicks Bezirksbürgermeister Oliver Igel und der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft zu einem digitalen Corona-Talk ein

Symbolbild: In Corona-Zeiten trägt auch der Hauptmann von Köpenick vor dem Köpenicker Rathaus einen Mund-Nasen-Schutz.

Symbolbild: In Corona-Zeiten trägt auch der Hauptmann von Köpenick vor dem Köpenicker Rathaus einen Mund-Nasen-Schutz.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

Treptow-Köpenick. Corona und die Folgen: Bei vielen Menschen herrscht pandemiebedingter Redebedarf, insbesondere über die immer wieder neuen Regelungen und ungewohnten Einschränkungen. Bei einem digitalen Frühschoppen wollen Treptow-Köpenicks Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) und der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft am Sonntag, 15. November, darüber reden.

Wer möchte, kann sich per Link in die Videokonferenz einwählen. Die Teilnahme funktioniert auch telefonisch unter 030/25993993, plus Eingabe der Meeting-Kennnummer 993348065. Beginn ist um 10 Uhr, das Ende ist für 12 Uhr vorgesehen. Dass mit den schärferen Maßnahmen in Berlin auch die Laune bei vielen schlechter wird, deutet der Titel „Alles doof mit Corona?“ an, den die Politiker gewählt haben.

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Berlin, Deutschland und der Welt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus in Berlin haben wir hier für Sie zusammengetragen. In unserem Newsblog berichten wir über die aktuellen Corona-Entwicklungen in Berlin und Brandenburg. Die deutschlandweiten und internationalen Coronavirus-News können Sie hier lesen. Welche Corona-Regeln im Teil-Lockdown in Berlin gelten, erfahren Sie hier. Zudem zeigen wir in einer interaktiven Karte, wie sich das Coronavirus in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt ausbreitet.

Diskussion über aktuelle und zukünftige Maßnahmen

Bei Facebook kündigen sie an, in ihrem Online-Gespräch über aktuelle und zukünftige Maßnahmen diskutieren zu wollen – etwa über die Auflagen in Gaststätten, bei der Kultur oder im Einzelhandel.

„Wenn die Infektionszahlen sich nicht mindestens stabilisieren, wird die Politik um zusätzliche Maßnahmen nicht herumkommen. Viele Kinder und Eltern sind nun schon von einzelnen Schließungen betroffen. Einige befinden sich sogar zum wiederholten Male in Quarantäne. Auch in den Pflegeeinrichtungen gibt es wieder massive Einschränkungen für die Angehörigen. Ziel ist es, dass die Pflegekräfte und die BewohnerInnen einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind“, schreibt Düsterhöft, der Abgeordneter für Schöneweide und Johannisthal im Berliner Abgeordnetenhaus ist.

Ordnungsamt und Polizei kontrollieren in Treptow-Köpenick

Am vergangenen Wochenende war auch wieder das Ordnungsamt in Treptow-Köpenick mit der Polizei unterwegs. Während der regulären Schichten stellte der Allgemeine Ordnungsdienst nur vereinzelte Verstöße fest, heißt es in einem Bericht des Bezirksamtes. Bei Kontrollen rund um das Forum Köpenick sowie des Allende-Centers gab es zwei Anzeigen wegen des Nicht-Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes. Mehrere Kontrollen von Gaststätten unter anderem in der Bölschestraße, der Baumschulenstraße und der Elsenstraße blieben ohne Feststellungen.

Bei den nächtlichen Schwerpunktkontrollen stellten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße fest, weil Hygienekonzepte und Aushänge fehlten oder die Anwesenheitsdokumentation unvollständig war. Auch gegen das Alkoholausschankverbot wurde in wenigen Fällen verstoßen, geahndet wurde in zwei Fällen zudem das „Schaffen von Aufenthaltsanreizen“, wie es heißt. Die Einsatzkräfte trafen auf zwei private Zusammenkünfte, die wegen einer zu hohen Teilnehmerzahl aufgelöst wurden.

In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden insgesamt sieben Verstöße wegen des Nicht-Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes bei Privatpersonen festgestellt. Sowohl eine „Geburtstagsparty“ in einem Haus in der Wilhelminenhofstraße als auch eine Glücksspielveranstaltung im selben Haus lösten Polizei und Ordnungsamt gegen 20.30 Uhr auf, stellten 41 Personalien fest – und stellten sieben Geldspielgeräte sicher.