Polizei

Auto im Parkverbot: Abschleppen wird in Berlin teurer

Ein Auto wird abgeschleppt. (Symbolbild)

Ein Auto wird abgeschleppt. (Symbolbild)

Foto: pa

Das Abschleppen in Berlin wird deutlich teurer. Dies hat der Senat jetzt beschlossen. Das sind die neuen Gebühren.

Berlin. Wer in Berlin sein Auto ins Parkverbot stellt und abgeschleppt wird, muss künftig deutlich mehr bezahlen als bisher. Der Senat beschloss eine Anhebung der Gebühren. Hintergrund für die Steigerung sind vor allem die zum 1. Januar 2020 neu geschlossenen Verträge mit den Abschleppunternehmen. Folgende Änderungen der Polizeibenutzungsgebührenordnung sollen bald gelten: Durchgeführte Umsetzung eines Fahrzeugs bis 3,5 Tonnen: 188 Euro (bislang 136 Euro), begonnene Umsetzung eines Fahrzeugs bis 3,5 Tonnen: 155 Euro (bislang 111 Euro) und durchgeführte Umsetzung eines Fahrzeugs über 3,5 Tonnen: 528 Euro (bislang 306 Euro).

Neu ist, dass eine besonders aufwändige, durchgeführte Umsetzung eines Pkw bis 3,5 Tonnen nun 192 Euro pro halbe Stunde kostet. Das meint Fälle, in denen Fahrzeuge im Gleisbett oder auf Grünstreifen stehen und nur schwer zugänglich sind. Teurer wird auch die Fehlalarmierung der Polizei. Sie kostet mindestens 170 Euro (bisher 79 Euro).

Betrunkene müssen künftig weniger zahlen: Der Gewahrsam für hilflose Personen kostet zwischen 19 und 7 Uhr 135 Euro. Bislang waren es 212 Euro.

( BM )