Kriminalität

Hinweis auf Waffe: Polizei sperrt Straßen in Mitte ab

Ein Zeuge berichtet von einem Mann mit einer Langwaffe in der Nähe der Alten Münze: Die Polizei kontrolliert die Gegend und überprüft mehrere Menschen. Eine Waffe finden die Einsatzkräfte aber nicht.

Ein Polizeiwagen steht an der Alte Münze in Mitte. Dort hatten Zeugen eine Person mit einer mutmaßlichen Langwaffe gesehen.

Ein Polizeiwagen steht an der Alte Münze in Mitte. Dort hatten Zeugen eine Person mit einer mutmaßlichen Langwaffe gesehen.

Foto: dpa

Berlin. Ein Hinweis auf eine Person mit einer Langwaffe hat am Wochenende einen größeren Polizeieinsatz in der Nähe des Roten Rathauses ausgelöst. Die Straßen rund um die Senatsverwaltung für Inneres waren in der Nacht auf Samstag ab 0.30 Uhr für drei Stunden gesperrt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Weder Fußgänger noch Fahrzeuge wurden in den Bereich gelassen. Ein Zeuge habe die Polizei zuvor über einen Mann informiert, der im Bereich der Alten Münze eine größere Schusswaffe getragen haben soll.

Ein Spezialeinsatzkommando sowie Teile einer Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei durchsuchten die Alte Münze und die Gegend mit Maschinenpistolen, fanden aber niemanden mit einer Waffe. Laut Polizei wurden mehrere Menschen überprüft, es gab jedoch keine Festnahmen.