Basketball

Alba im Reisestress: Nach Moskau nun nach Bonn

Basketballspieler gehen zum Rebound.

Basketballspieler gehen zum Rebound.

Foto: dpa

Berlin. Nur 45 Stunden nach dem Euroleague-Coup bei ZSKA Moskau wartet auf Basketball-Bundesligist Alba Berlin im BBL-Pokal die nächste Aufgabe. Am Sonntag treffen die Berliner in Bonn auf die Basketball Löwen Braunschweig (18.00 Uhr/Magentasport). "Das ist eine schwierige Situation für uns, weil wir auch noch lange reisen müssen", sagte Trainer Aito Garcia Reneses.

Alba bestreitet gegen die Löwen die erste von drei Partien einer Viergruppe. Die weiteren Gegner sind am nächsten Wochenende die Telekom Baskets Bonn und die EWE Baskets Oldenburg. Nur der Gruppensieger erreicht das Final Four in München (1./2.11). "Der Modus in diesem Jahr ist sehr merkwürdig", meinte Aito. Wegen der Corona-Pandemie wurde dieses System einmalig eingeführt. "Interessant ist, dass eine K.o.-Runde schon so früh in der Saison kommt. Das wird hart", sagte Kapitän Niels Giffey.

Der Titelverteidiger aus der Hauptstadt geht als einer der Favoriten in den Wettbewerb. Aito gibt aber zu bedenken, dass die vielen Spiele und Reisen die Aufgabe erschweren. "Deshalb sollten wir nicht im Pokal daran denken, ob wir ihn gewinnen oder nicht", sagte der Spanier. Erfolge könnten aber hilfreich sein.

Selbstbewusstsein tanken konnte Alba am Freitagabend mit dem ersten Saisonsieg in Moskau. Der 93:88-Erfolg war der erste der Berliner in der russischen Hauptstadt seit 20 Jahren. "Wir haben mit der Ambition zu gewinnen gespielt und mit viel Herz", fand Spielmacher Peyton Siva. Mit dem Erfolg im Rücken erhofft sich Alba wieder mehr Leichtigkeit im eigenen Tun. "Wir brauchen jetzt einfach ein paar gute Spiele, um selbst in die Saison zu kommen, um unseren eigenen Rhythmus zu finden", sagte Giffey.