Fußball

Union Berlin plant zunächst weiter mit Zuschauern

Berlin. Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin plant für das Heimspiel am Samstag in einer Woche gegen den SC Freiburg trotz steigender Corona-Infektionszahlen zunächst weiter mit einer Teilnehmerzahl von 5000 im Stadion An der Alten Försterei. "Wir bereiten uns organisatorisch darauf vor, dass wir so spielen wie auch die letzten Spiele. Wenn sich daran was ändert, werden wir auch kurzfristig reagieren können", sagte Kommunikations-Geschäftsführer Christian Arbeit am Freitag bei einer Pressekonferenz. Bei den beiden bisherigen Heimspielen waren jeweils rund 4500 Zuschauer vor Ort.

Generell sei es jedoch noch zu früh, genaue Vorhersagen zu treffen. Aufgrund der geltenden Regeln rechnet auch Stadtrivale Hertha BSC im Heimspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart mit insgesamt 5000 Personen im Olympiastadion. Das ist die in Berlin derzeit zulässige Höchstzahl. Ob sich an der Lage aufgrund der deutlich gestiegenen Corona-Fallzahlen etwas ändert, sei schwer vorherzusehen. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist das kaum zu prognostizieren", sagte Arbeit: "Wir sind, wie immer in den letzten Wochen, im Austausch mit unserem Gesundheitsamt."

An diesem Sonntag (18.00 Uhr/Sky) tritt Union zunächst zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten FC Schalke 04 an.