Kommunen

Gewerkschaft: 200 Teilnehmer bei Warnstreik in Brandenburg

Brandenburg/Havel. Im Tarifstreit um die Gehälter im öffentlichen Dienst sind in Brandenburg/Havel Mitarbeiter von städtischen Betrieben in einen Warnstreik getreten. An der Kundgebung am Vormittag hätten rund 200 Kollegen teilgenommen, sagte der Sprecher der Gewerkschaft Verdi, Mike Döding, am Freitag. Aufgerufen zum Warnstreik waren die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, des Klinikums, der Wasser- und Abwassergesellschaft (Brawag) und der Schleuse.

In der Stadtverwaltung seien für die Bürger aber keine Auswirkungen zu spüren gewesen, betonte Stadtsprecher Jan Penkawa. "Im Bürgerservice, in der Zulassungs- und Fahrerlaubnisstelle waren alle Mitarbeiter an Bord", betonte er.

Verdi fordert in der Tarifrunde von Bund und Kommunen (VKA) eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Außerdem sollen die Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten um 100 Euro monatlich steigen. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Die Verhandlungen sollen am Donnerstag kommender Woche in Potsdam fortgesetzt werden.