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So schwer ist es in Berlin eine bezahlbare Wohnung zu finden

Mieten: Berlin ist für Normalverdiener kaum noch bezahlbar

Mieten: Berlin ist für Normalverdiener kaum noch bezahlbar

In keiner Großstadt Deutschlands sind die Mieten für Normalverdiener so unerschwinglich wie in Berlin. Zwischen 2012 und 2016 sind die Mieten in Berlin um 20% gestiegen - Platz 8 im deutschlandweiten Städteranking.

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Experten sind sich laut einer Befragung der Investitionsbank einig: Bezahlbare Wohnungen in Berlin sind und bleiben Mangelware.

Berlin. Bezahlbare Mietwohnungen bleiben nach einem Bericht der Investitionsbank Berlin (IBB) in der Hauptstadt knapp. Von einer deutlichen Entspannung des Marktes sei vorerst nicht auszugehen, folgerte Vorstandschef Jürgen Allerkamp aus einer Befragung von rund 200 Immobilien-Experten. Wohnungen im unteren Segment mit Quadratmetermieten von monatlich weniger als sieben Euro kalt sind demnach in nahezu allen Bezirken Mangelware.

Dazu trägt bei, dass Bauland als knapp und der Widerstand gehen Bauvorhaben als groß wahrgenommen wird.

Zwar erwarten viele befragte Fachleute, dass in Folge der Corona-Krise weniger Menschen nach Berlin ziehen. Es wird aber auch eher mit weniger als mit mehr Bauanträgen gerechnet. Die Nachfrage nach Mietwohnungen dürfte nach dem „IBB-Wohnungsmarktbarometer 2020“, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, eher zunehmen als abnehmen.

Gefragt sind vor allem Wohnungen mit 45 bis 100 Quadratmetern Fläche. Daneben suchen Mieter nach dem Bericht vor allem Wohnungen mit Balkon oder Terrasse, in gut angebundener Lage und mit stabilem sozialen Umfeld. Verglichen damit sind ihnen andere Merkmale wie ein Aufzug oder eine Einbauküche nach Einschätzung der Experten weniger wichtig. (mit dpa)

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( tok )