Corona

Corona-Förderung jetzt auch für Berliner Vereine

Die IBB fördert ab Donnerstag auch Vereine und Ehrenamtliche, die durch Corona in Schieflage geraten sind mit bis zu 20.000 Euro.

Fördert, was Berlin am Laufen hält: Die Investitionsbank Berlin.

Fördert, was Berlin am Laufen hält: Die Investitionsbank Berlin.

Foto: IBB

Berlin. Ab Donnerstag können in der Hauptstadt auch Ehrenamtliche und Vereine Fördergelder von der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB) beantragen. Das Zuschussprogramm für gemeinnützige Organisationen (Soforthilfe X) startet zum 1. Oktober und sieht eine Förderung von bis zu 20.000 Euro vor. Die minimale Fördersumme liegt bei 1000 Euro. Die Anträge können ab 9 Uhr morgens ausschließlich online gestellt werden.

Gefördert werden Organisationen mit Sitz in Berlin, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen, als steuerbegünstigt gelten, die durch die Corona-Pandemie in einen existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass geraten sind, in denen freiwilliges und ehrenamtliches Engagement eine tragende Rolle spielt, und die nicht vollumfänglich institutionell gefördert werden. Wer aus Geld aus dem Rettungsschirm des Berliner Landesportbunds erhält oder bereits aus der Soforthilfe IV des Landes erhalten hat, wird nicht unterstützt.

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Berlin, Deutschland und der Welt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus in Berlin haben wir hier für Sie zusammengetragen. In unserem Newsblog berichten wir über die aktuellen Corona-Entwicklungen in Berlin und Brandenburg. Die deutschlandweiten und internationalen Coronavirus-News können Sie hier lesen. Zudem zeigen wir in einer interaktiven Karte, wie sich das Coronavirus in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt ausbreitet.

Ausgleich etwa für Miet- und Personalkosten

Die Soforthilfe ist als Ausgleich für alle Verbindlichkeiten gedacht, die zwischen dem 17. März und dem 30. September 2020 im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entstanden sind und nicht bezahlt werden können. Dazu zählen laufende Betriebskosten wie Miete, Personalkosten, Zahlungsverpflichtungen für abgesagte Veranstaltungen sowie sonstige Ausgaben, die aus den erwarteten Einnahmen im Berechnungszeitraum bezahlt werden sollten und nicht storniert oder reduziert werden konnten. Die Anträge können bis zum 25. Oktober gestellt werden. Weitere Informationen gibt es auf der entsprechenden Internetseite der IBB.