Tarifkonflikt

Warnstreik bei der Berliner Stadtreinigung hat begonnen

Bei der BSR haben Mitarbeiter auf den Reinigungshöfen am Montagmorgen für einen ganztägigen Warnstreik ihre Arbeit niedergelegt.

Beschäftigte der Berliner Stadtreinigung (BSR) sowie eine Vertreterin von Verdi  (2.v.r) an der Zufahrt zum Reinigungshof Forckenbeckstraße.

Beschäftigte der Berliner Stadtreinigung (BSR) sowie eine Vertreterin von Verdi (2.v.r) an der Zufahrt zum Reinigungshof Forckenbeckstraße.

Foto: dpa

Berlin. Bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) haben zahlreiche Mitarbeiter auf den Reinigungshöfen am Montagmorgen für einen ganztägigen Warnstreik ihre Arbeit niedergelegt. Rund 1000 Beschäftigte sind seit 5 Uhr im Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär, Jörg Koburg. Ebenfalls mit einbezogen in den Warnstreik sind die BSR-Hauptverwaltung und die Werkstätten.

Laut Koburg werden am Montag unter anderem die Straßen nicht gereinigt und die öffentlichen Papierkörbe nicht geleert. Die Müllabfuhr sei aber nicht betroffen und arbeite normal. Bereits am Sonnabend kam es bei der BSR zu Warnstreiks: Unter anderem blieben alle 15 Recyclinghöfe geschlossen.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.