Pandemie

Masken-Verstöße: BVG-Kontrolleure verhängten 470 Bußgelder

Fahrgäste, die in U-Bahnen, Bussen und Trams keine Maske tragen, müssen eine Strafe zahlen. Bislang wurden 470 Bußgelder verhängt.

Ein Mund-Nasen-Schutz liegt auf einem Bürgersteig.

Ein Mund-Nasen-Schutz liegt auf einem Bürgersteig.

Foto: dpa

Berlin. In Berliner U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen wurden von den Verkehrsbetrieben BVG bisher 470 Bußgelder wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht verhängt. Das antwortete der Senat auf eine Anfrage eines AfD-Abgeordneten. Die Zahl bezieht sich auf den Zeitraum zwischen dem 8. Juli, seit dem wegen der Corona-Pandemie die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt, und Anfang September.

Dazu wurden auch weitere Bußgelder in den Bahnen, Bussen und Bahnhöfen durch die Ordnungsämter der Bezirke verhängt. Wie üblich erfassen die zwölf Berliner Bezirksämter solche Vorgänge aber sehr unterschiedlich oder auch mal gar nicht.

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Charlottenburg-Wilmersdorf leitete bislang 63 Verfahren wegen unzureichendem oder gar keinem Mund-Nasen-Schutz in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein. Die Bußgelder lagen zwischen 10 und 75 Euro. Spandau verhängte bei 40 entsprechenden Verfahren Bußgelder in Höhe von 1735 Euro. Marzahn-Hellersdorf kontrolliert zwar, aber bisher gab es noch keine entsprechenden Anzeigen.

Mitte und Lichtenberg führen keine Statistik zu dem Thema. Die Ordnungsämter von Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg kontrollieren gar nicht erst im Nahverkehr. Und Reinickendorf, Treptow-Köpenick und Neukölln antworteten dem Senat nicht.