Amt für Statistik

Weniger Umsatz und Aufträge für die Berliner Industrie

Im Juli 2020 sind die Umsätze der Berliner Industrie um 3,8 Prozent zurückgegangen – die Aufträge sogar um 21,2 Prozent.

Im Juli 2020 hat die Berliner Industrie weniger Geld verdient als im Vorjahresmonat.

Im Juli 2020 hat die Berliner Industrie weniger Geld verdient als im Vorjahresmonat.

Foto: pa

Berlin. Im Juli 2020 hat die Berliner Industrie weniger Geld verdient als im Vorjahresmonat. So meldete das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag einen Umsatz 2,1 Milliarden Euro, was einem Minus von 3,8 Prozent im Vergleich zum Juli 2019 entspricht. Die Unternehmen verzeichneten außerdem einen Auftragsrückgang von 21,2 Prozent – im Inlandsgeschäft gab es ein Minus von 31,5 Prozent und im Auslandsgeschäft von 8,9 Prozent.

Berlins umsatzstärkster Industriezweig, die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse, meldete sogar Umsatzeinbußen von 13,3 Prozent – ein Minus von elf Prozent im Inlands- und 14,1 Prozent im Auslandsgeschäft. Die Zahl der Aufträge ging um 10,8 Prozent zurück. Die Hersteller elektronischer Ausrüstung vermeldeten hingegen ein Umsatzplus von 47,1 Prozent und ein Auftragsplus von 70,9 Prozent. Die Nahrungs- und Futtermittelhersteller kamen auf 24,8 Prozent mehr Umsatz.

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres fuhr die Berliner Industrie insgesamt einen Umsatz von 14,2 Milliarden Euro ein und damit zwei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Statistik bezieht insgesamt 337 Berliner Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten ein. Die Zahl der Angestellten in diesem Bereich ist um neun Prozent auf 72.616 Beschäftigte zurückgegangen.