Verkehr in Berlin

Demos und Parade zum Weltfriedenstag sorgen für Sperrungen

Zu den Veranstaltungen am Weltfriedenstag werden mehrere Tausend Menschen in Berlin erwartet. Es dürfte zu Staus kommen.

Der Demonstrationszug  auf der Straße des 17. Juni.

Der Demonstrationszug auf der Straße des 17. Juni.

Foto: Holly Hildebrand

Berlin. Mit rund einer Stunde Verspätung setzte sich gegen 15 Uhr der Truck der „Love World Peace“-Parade am Montag in Bewegung. Grund für die Verzögerung war die Durchsetzung des Hygienekonzepts für den Zug. Dabei achteten sowohl Veranstalter als auch die Polizei darauf, dass Abstände eingehalten und Masken aufbehalten wurden.

Die Teilnehmer demonstrierten in der Berlin für die Ziele nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen sowie für den Frieden in der Welt. Angemeldet hatten die Veranstalter 15.000 Personen. Gekommen waren zur Mittagszeit deutlich weniger Demonstranten. Eine genaue Teilnehmerzahl stehe jedoch erst nach Abschluss der Kundgebung fest, teilte die Polizei am frühen Abend mit.

Anlass der Veranstaltung war der Weltfriedenstag der Vereinten Nationen, der am 21. September 2001 erstmalig begangen worden war. In Berlin begann die Veranstaltung mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor. Die Rede- und Musikbeiträge wurden dabei teilweise per Video zugeschaltet, da aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht alle internationalen Gäste in Berlin dabei sein konnten. Mit mehreren Schulklassen wurde eine UN-Vollversammlung simuliert – ebenfalls unter strenger Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln.

Die zur Kundgebung gehörende Technoparade startete ebenfalls mit erheblicher Verspätung. Der Grund: Zu wenig Abstand, sowohl vor als auch auf den Trucks, dazu die stetigen Ermahnungen an die Teilnehmer, ihre Masken zu tragen. Vom Brandenburger Tor kommend rollte der Zug dann in Richtung Siegessäule auf der Route der berühmten Berliner Loveparade statt. Zu Ehren der 21 Todesopfer der Loveparade in Duisburg aus dem Jahre 2010 gab es eine Schweigeminute an der Siegessäule.

Wegen der Veranstaltung waren die Straße des 17. Juni ab Yitzhak-Rabin-Straße ebenso wie die Ebertstraße zwischen 8.30 Uhr und 22.30 Uhr gesperrt. Autofahrer waren vorab dazu aufgerufen, das Gebiet rund um den Tiergarten großräumig zu umfahren. Besonders zu den Stoßzeiten kam es im gesamten Bereich um die Kundgebung zu erheblichen Verkehrseinschränkungen.