Energie

Woidke: Strukturhilfe für Lausitz hilft ganz Brandenburg

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht.

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht.

Foto: dpa

Prenzlau. Die Strukturhilfen für die Lausitz zur Abfederung des Braunkohleausstiegs helfen nach Ansicht von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ganz Brandenburg. "Das wird selbstverständlich auf andere Regionen Brandenburgs, darunter auch Uckermark und Prignitz, ausstrahlen", sagte Woidke in einem Interview des "Uckermark Kurier" aus Prenzlau (Donnerstag). "Wir zeigen, dass die Zukunft der Wirtschaft insgesamt klimaneutral sein wird."

Auch von der geplanten staatlichen Medizinerausbildung in Cottbus könnten die Uckermark und die Prignitz profitieren. "Denn es gibt immer noch einen Mangel an Ärzten in den dünner besiedelten Regionen." Woidke forderte: "Der Bund muss stärker in strukturschwache Regionen investieren, gemeinsam mit den Ländern."

Wegen des geplanten Ausstiegs aus der Braunkohle bis 2038 bekommt Brandenburg für die Region rund 10 Milliarden Euro Hilfen vom Bund.