Fußball

Fan-Rückkehr: Warten auf Änderung der Corona-Verordnung

Die leere Tribüne vor Beginn des Spiels.

Die leere Tribüne vor Beginn des Spiels.

Foto: dpa

Berlin. Fußball-Bundesligist Hertha BSC sieht sich bei der durch die Länder beschlossenen Teil-Rückkehr der Fans in die Stadien in einer komfortableren Situation als neun andere Bundesligavereine. Erst wenn der Beschluss in die aktuelle Corona-Verordnung Berlins aufgenommen ist, darf das Olympiastadion mit 20 Prozent ausgelastet werden. "In Nordrhein-Westfalen wurde die Verordnung gleich nach dem Beschluss geändert. In Berlin warten wir noch auf eine neue Verordnung", sagte ein Hertha-Sprecher am Mittwoch. Der Berliner Club hofft auf eine zeitnahe Korrektur der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung.

Hertha trägt sein erstes Heimspiel erst am 2. Spieltag am 25. September gegen Eintracht Frankfurt aus und steht somit nicht unter Zeitdruck, bis zum Saisonauftakt am kommenden Samstag die Rückkehr der Zuschauer zu organisieren.

Die neun Vereine, die zum Auftakt ein Heimspiel haben, werden alles daran setzen, wenigstens einen Teil der Fans ins Stadion zu bekommen. Allerdings sind sie auf die Politik angewiesen. So will die niedersächsische Regierung erst in der kommenden Woche die Corona-Verordnung anpassen, so dass der VfL Wolfsburg sein Heimspiel am Sonntag gegen Bayer Leverkusen nur vor 500 Anhängern anstatt der erhofften 6000 Fans austragen kann.