E-Autobauer

Tesla-Fan erhält Praktikumszusage von Elon Musk

Silas Heineken dokumentiert mit Drohnenaufnahmen den Baustellen-Fortschritt. Demnächst macht er ein Praktikum bei Tesla.

Silas Heineken ist Fan des Tesla-Chefs Elon Musk, und von seinem Idol nun persönlich einen Praktikumsplatz versprochen bekommen.

Silas Heineken ist Fan des Tesla-Chefs Elon Musk, und von seinem Idol nun persönlich einen Praktikumsplatz versprochen bekommen.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Digital war Silas Heineken bereits mit Tesla-Chef Elon Musk verbunden, jetzt kam es auch zu einem persönlichen Kontakt. Der 14-jährige Heineken dokumentiert mit Drohnenaufnahmen den Fortschritt auf der Baustelle des Elektro-Autobauers Tesla und ist großer Fan des Firmenchefs, mit dem er gelegentlich beim Kurznachrichtendienst Twitter verbunden ist. Nun hat Heineken sein Idol persönlich getroffen. Bei dessen Besuch der Klausur der Unionsfraktion im Bundestag in Berlin hat Heineken Musk nach einem Praktikum in Musks kalifornischer Firma Neuralink gefragt – und eine Zusage vom Firmenchef persönlich erhalten. Nach Angaben des Vaters könnte es bereits in den kommenden Sommerferien so weit sein.

Tesla: Elon Musk besucht Baustelle in Grünheide

Nachdem der schillernde Firmenchef Elon Musk Fans und Kritiker der neuen Autofabrik in Grünheide am Mittwoch noch enttäuscht hatte, hat er sich am Donnerstag bei einem Besuch vor Ort einen Überblick über den Baufortschritt gemacht. „Wir wollen einen großartigen Platz zum Arbeiten schaffen“, sagte Musk. „Sie sehen, wie schnell der Fortschritt ist.“ Das sei möglich wegen des Einsatzes von Fertigbau in hoher Qualität. Er wolle dort „coole Autos“ herstellen lassen. Die Fabrik werde „die bedeutendste Autofabrik der Welt sein“. Nach dem überraschenden Zuschlag für Grünheide als Standort der „Giga-Fabrik“ gehen die Bauarbeiten zügig voran. Schon im Sommer kommenden Jahres sollen hier die ersten Autos vom Band rollen.

Elon Musk stellt weitere Investitionen in Aussicht

Der Firmenchef warb für einen schnellen Übergang zu nachhaltiger Energie. „Es ist gut zu sehen, dass einige der Unternehmen wie VW das jetzt sehr ernst nehmen. Aber immer noch ist nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Autos elektrisch“, sagte Musk und stellte weitere Investitionen in Aussicht. „Ich denke, wir werden hier mehr als nur Autos produzieren, wir werden wahrscheinlich einige Batterien und Zellen und andere Dinge hier bauen“, sagte er. „Deutschland rocks“ – Deutschland rockt. Bei seinem nächsten Besuch werde er vielleicht seinen Sohn mitbringen. Das Baby trägt den bemerkenswerten Namen „X Æ A-Xii“.