Kunst

Goethe-Institut vergibt Henrike Grohs Award an Jackie Karuti

Berlin/München. Die kenianische Künstlerin Jackie Karuti erhält den Henrike Grohs Award 2020. Karutis Werk berge eine einzigartige poetische Dimension, ihr Interesse richte sich auf einschlägige Erkundungen von Technologien und Betrachtungsweisen, hieß es am Donnerstag zur Begründung des von Goethe-Institut und der Familie Grohs vergebenen Auszeichnung. Karuti setze sich in ihren Projekten mit den Themen Tod, Sexualität, Identität, Wissen und urbane Kultur auseinander, hieß es. Dazu nutze sie verschiedene Medien, Zeichnungen oder interaktive Performances.

Der Preis erinnert an die aus Berlin stammende Kulturmanagerin und Ethnologin Grohs, die 2016 bei einem Terroranschlag in der Republik Côte d'Ivoire getötet worden war. Die Auszeichnung ist mit 20 000 Euro Preisgeld sowie 10 000 Euro für eine Veröffentlichung dotiert.

Akwasi Bediako Afrane (Ghana) und Sabelo Mlangeni (Südafrika) erhalten als Zweitplatzierte jeweils 5000 Euro.