Unternehmen

Corona-Hilfe für Start-ups angelaufen

Zahlreiche Banknoten zu 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch.

Zahlreiche Banknoten zu 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch.

Foto: dpa

Berliner Start-ups können sich seit Mittwoch um staatliche Hilfe in der Coronakrise bemühen. 140 Millionen Euro stehen für junge Unternehmen und kleine Mittelständler bereit, die unverschuldet in einen Finanzierungsengpass geraten sind, wie die Investitionsbank Berlin mitteilte. Man sei zuversichtlich, bis zu 150 Berliner Start-ups zu stabilisieren und auf Wachstumskurs zu halten.

Die Firmen können über Beteiligungen und Wandeldarlehen bis zu 800 000 Euro beantragen, wenn sie 20 Prozent private Mittel beschaffen können. Der Bund trägt rund 70 Prozent des Risikos, Berlin 30 Prozent.

Diese Hilfen seien für viele Unternehmen in der Stadt überlebenswichtig, hieß es vom Bundesverband Deutscher Start-ups. "Start-ups haben in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Beitrag zum Berliner Wachstumskurs geleistet und zehntausende zukunftsorientierte Arbeitsplätze in der Hauptstadt geschaffen", sagte Geschäftsführer Christoph Stresing.