Christopher Street Day

Livestream - CSD wird wegen Corona online gefeiert

In diesem Jahr wird der CSD weitgehend im Internet gefeiert (Archivbild).

In diesem Jahr wird der CSD weitgehend im Internet gefeiert (Archivbild).

Foto: dpa

In diesem Jahr gibt es keine große CSD-Parade durch Berlin. Wegen Corona wird im Netz gefeiert. Einige kleine Demos gibt es aber doch.

Berlin. Der Berliner Christopher Street Day (CSD) wird wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr vor allem im Internet gefeiert. Am Samstag soll es von 14 Uhr bis Mitternacht in der „Mainstream“ genannten Sendung Aktionen, Talks und künstlerische Beiträge geben, darunter von Rufus Wainwright, Rummelsnuff und Black Cracker.

Laut Veranstalter sind etwa 30 Organisationen und Vertreter verschiedener Queer-Communities dem Aufruf für das Online-Event mit dem Motto „Don’t hide your Pride!“ gefolgt.

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Gesendet wird aus einem Livestudio nahe des Alexanderplatzes. Von Außenstandorten in Schöneberg und am Regierungsviertel soll über die Situation von Lokalen im Regenbogenkiez und von queeren Menschen in anderen Ländern berichtet werden. Ausgestrahlt wird das Programm auf Alex Berlin und auf den Social-Media-Kanälen des CSD Berlin.

Kleinere Demos geplant - "Dyke-Marsch" in Mitte

Einige kleinere Demos sind trotzdem angekündigt. So soll unter anderem ein „Dyke-Marsch“ mit rund 1000 Teilnehmerinnen am Samstag um 15 Uhr am Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Mitte starten und bis zum Brandenburger Tor gehen.

Der CSD soll an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern. Ende Juni 1969 stürmten Polizisten in New York die Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

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( dpa )