Berliner helfen

Kontaktloses Engagement in Corona-Zeiten

Viele soziale Einrichtungen freuen sich über selbstgenähte Masken.

Viele soziale Einrichtungen freuen sich über selbstgenähte Masken.

Foto: bm / BM

Über 14.000 Berlinerinnen und Berliner haben sich inzwischen der Plattform Gute-Tat angeschlossen.

Berlin.  Die Stiftung Gute-Tat vermittelt interessierte Bürger online in ein ehrenamtliches Engagement. Über 14.000 Berlinerinnen und Berliner haben sich inzwischen der Plattform angeschlossen und können im Durchschnitt unter 500 sozialen Projekten ihr Wunschengagement aussuchen, in das sie – nach dem Besuch einer Informationsveranstaltung bei der Stiftung Gute-Tat – vermittelt werden.

Die Bandbreite der Projekte reicht von Besuchen in Seniorenheimen über Patenschaften für minderjährige Flüchtlinge bis hin zu handwerklichen Hilfestellungen. Durch das von der Corona-Krise ausgelöste Kontaktverbot konnte die Stiftung seit Mitte März in die meisten Projekte keine Ehrenamtlichen mehr vermitteln, um nicht gegen die Regeln zur Eindämmung der Pandemie zu verstoßen. Aber gerade jetzt ist bürgerschaftliches Engagement gefragt und jede helfende Hand willkommen.

Um weiter ein Bindeglied zwischen gemeinnützigen Vereinen und hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern zu sein und aufzuzeigen, wo aktuell Hilfsbedarf besteht, hat die Stiftung Gute-Tat ihre Online-Plattform erweitert: Die Projekte, die kontaktloses Engagement ermöglichen, wurden nach und nach erfasst, indem über 3000 soziale Organisationen kontaktiert und gebeten wurden, ihren kontaktlosen Hilfsbedarf zu übermitteln. Auf der Startseite von www.gute-tat.de gibt es nun einen eigenen Corona Bereich, der unter anderem eine täglich aktualisierte Liste enthält, wo kontaktloses Engagement möglich ist. Dort finden sich Projekte wie „Online Nachhilfe“, „Gesichtsmasken nähen“ für soziale Einrichtungen oder Organisationen, die Unterstützung bei der Pflege von Webseiten benötigen.

Weitere Informationen: www.gute-tat.de/aus-aktuellem-anlass