Geschichte

"Ausgeblendet": Ausstellung über NS-Täterorte in Berlin

Graue Wolken über dem Rathaus Tiergarten.

Graue Wolken über dem Rathaus Tiergarten.

Foto: dpa

Berlin. Eine Ausstellung im Rathaus Tiergarten erinnert jetzt an die wichtigsten NS-Täterorte in Berlin. Unter dem Namen "Ausgeblendet" zeichnet die Ausstellung von diesem Freitag an (bis 31. Juli) den Umgang mit den Orten der nationalsozialistischen Verbrechen nach, wie das Bezirksamt Mitte am Montag mitteilte. Dazu gehörten etwa das frühere Polizeipräsidium am Alexanderplatz, in dem das "Judenreferat" der Gestapo untergebracht war, sowie das einstige SA-Gefängnis in der Papestraße in Tempelhof. Die Schau des Aktiven Museum Faschismus und Widerstand und des Hauses der Wannsee-Konferenz baut auf zwei Ausstellungen über NS-Täterorte in Ost- und West-Berlin von 2017 beziehungsweise 2020 auf.