Basketball

Alba-Basketballer Hermannsson plagen "Achterbahn-Gefühle"

ALBAs Martin Hermannsson bedankt sich nach dem Spiel bei den Fans.

ALBAs Martin Hermannsson bedankt sich nach dem Spiel bei den Fans.

Foto: dpa

Reykjavik/Berlin (dpa) – Martin Hermannsson vom Basketball-Bundesligisten Alba Berlin hat die mögliche Saisonfortsetzung überrascht. "Es ist so ein Gefühl wie in der Achterbahn. Als ich zurück in Island war, dachte ich, dass ich ziemlich schnell nach Deutschland zurückkommen kann. Aber als ich gesehen habe, dass die Handball-Bundesliga abgesagt wurde, dachte ich, dass wir auch nicht weiterspielen werden und habe etwas runtergefahren", sagte der Isländer am Mittwoch auf der Internetseite von Alba.

Der Aufbauspieler war nach der Spielunterbrechung im März in seine Heimat geflogen, wo er sich besonders um seinen knapp zweijährigen Sohn kümmert und seine handwerklichen Fähigkeiten austestet. Von der Entscheidung der BBL, die Meisterschaft in Turnierform in München mit nur noch zehn Teams fortzusetzen, wurde er deshalb überrascht.

Doch nach einem Online-Meeting mit Albas Sportdirektor Himar Ojeda hat sich die Sichtweise des 25-Jährigen schnell geändert: "Jetzt bin ich gedanklich schon wieder voll beim Basketball." An den Spielbetrieb denkt Hermannsson dabei aber noch nicht. "Ich bin jetzt fünf Wochen nicht mehr in einer Halle gewesen und habe fünf Wochen nicht geworfen."