Corona-Krise

Das ist seit dem 4. Mai in Berlin wieder erlaubt

Nach den Lockerungen im Einzelhandel können sich Berliner ab Montag auf neue Änderungen einstellen. Ein Überblick.

Menschen bummeln über die Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg.

Menschen bummeln über die Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg.

Foto: Jörg Krauthöfer

Berlin. Waschen, schneiden, föhnen: Das ist seit dem 4. Mai möglich. Nach wochenlanger Schließung dürfen Friseure wieder Kunden bedienen. Auch an anderer Stelle wurden die Regeln gelockert. Ein Überblick.

FRISEURE

Friseurinnen und Friseure dürfen ihre Salons wieder öffnen - aber mit einigen Einschränkungen. Trockenhaarschnitte sind vorerst tabu, auch gesichtsnahe Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege müssen ausfallen. Da sich der Mindestabstand von 1,50 Meter beim Schneiden nicht einhalten lässt, sollen sowohl Kunden als auch Friseure einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

KLEINERE DEMONSTRATIONEN

Bis zu 50 Menschen dürfen an Kundgebungen teilnehmen, solange sie die Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

NAHVERKEHR

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind in einem letzten von mehreren Schritten wieder komplett zum Regelfahrplan zurückgekehrt. Aufgrund des coronabedingten Fahrgastrückgangs hatte die BVG ihren U-Bahn-Takt im März von fünf auf zehn Minuten umgestellt.

GOTTESDIENSTE

50 Teilnehmer dürfen wieder gemeinsam in Gotteshäusern feiern - Gebetsvorstehende oder musikalische Leiter sind von der maximalen Teilnehmerzahl ausgenommen. Während der Veranstaltung dürfen keine Gegenstände zwischen den Gläubigen herumgereicht werden.

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Berlin, Deutschland und der Welt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus in Berlin haben wir hier für Sie zusammengetragen. In unserem Newsblog berichten wir über die aktuellen Corona-Entwicklungen in Berlin und Brandenburg. Die deutschlandweiten und internationalen Coronavirus-News können Sie hier lesen. Zudem zeigen wir in einer interaktiven Karte, wie sich das Coronavirus in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt ausbreitet. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Coronavirus bekommen Sie hier. Die aktuelle Auslastung der Intensivstationen in Deutschland finden Sie in unserem Klinik-Monitor.

MUSEEN

Die gut 170 staatlichen, städtischen und privaten Museen Berlins dürfen ab diesem Datum theoretisch wieder öffnen. Bislang haben aber vor allem private Ausstellungsräume wie das Asisi-Panorama „Die Mauer“ (4.5.) oder das Palais Populaire mit einer Christo/Jeanne-Claude-Ausstellung (6.5.) ihre Öffnung angekündigt. Wann etwa die Häuser auf der bekannten Museumsinsel wieder öffnen werden, hat der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, bislang offen gelassen.

BIBLIOTHEKEN

Die Staatsbibliothek und andere wissenschaftliche Bibliotheken beginnen wieder ihren Ausleihbetrieb. Die Einrichtungen aller Bezirke sowie die Zentral- und Landesbibliothek Berlin wollen ihre Medien ab dem 11. Mai wieder zum Verleih bereithalten.

AUSSCHÜSSE

Im Abgeordnetenhaus tagen wieder alle Fachausschüsse - aber mit Abstand und Schutzmaßnahmen. Bislang durften sich nur die Mitglieder des Innen-, Gesundheits- und Hauptausschuss weiter beraten. Zum ersten Mal seit Wochen kommt am Montag etwa der Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement zusammen.

SCHULEN

Nach den Abiturienten (20.4.) und den Zehntklässlern (27.4.) haben nun auch die elften Klassen an Gymnasien, die neunten und zwölften Klassen an den Integrierten Sekundarschulen (ISS) sowie die sechsten Klassen an den Grundschulen wieder mit dem Unterricht gestartet. Insgesamt lernt damit rund ein Viertel der Berliner Schüler wieder an den Schulen.

Coronavirus in Berlin - Das müssen Berliner wissen: