Agrar

Warmes Wetter: Tannenrindenläuse wieder unterwegs

Frankfurt (Oder). Die milde Witterung hat in diesem Jahr das vermehrte Auftreten der Mattschwarzen Tannenrindenlaus (Cinara curvipes) begünstigt. Sie sei vor allem an Stämmen und Ästen von Coloradotannen in Parks und Gärten zu beobachten, teilte das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurerneuerung (LELF) am Mittwoch mit. Die 5,3 Millimeter großen, mattschwarzen Läuse bildeten zum Teil riesige Kolonien. Die Schäden die sie anrichteten, hielten sich jedoch in Grenzen. Die Insekten seien nicht giftig und würden auch keine Allergien auslösen, hieß es.

Sommerblumen, Stauden, Gemüse oder Obstgehölze werden nicht befallen. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist nach den Angaben nicht erforderlich: Ein scharfer Wasserstrahl reicht aus, sie zu entfernen. Für Meisen oder Rotkehlchen sind die Läuse eine Nahrungsquelle. Ab Ende Mai bis Anfang Juni suchen die geflügelten Tiere andere Wirtsbäume zur weiteren Verbreitung.