Demonstrationen

Brandenburger Reisebüros demonstrieren für Rettungsschirm

Potsdam. Brandenburger Reisebüros beteiligen sich heute an den bundesweiten Aktionen zur Rettung ihrer Unternehmen angesichts der Folgen der Corona-Krise. Reiseveranstalter und Reisebüros wollen erreichen, dass es auch einen Rettungsschirm für sie gibt. Gefordert wird ein Unternehmereinkommen in Höhe von 1000 Euro für zwölf Monate, wenn coronabedingte Umsatzeinbrüche von mindestens 50 Prozent nachweisbar sind.

Durch Schließungen und Ausfälle wird der gesamten Tourismusbranche die Geschäftsgrundlage entzogen, wird beklagt. Die Unternehmen seien seit Wochen in einer unverschuldeten Zwangslage.

In Brandenburg sind 1500 Reisebürounternehmen mit 3500 Mitarbeitern und 1,5 Milliarden Euro Umsatz betroffen.