Pandemie

Corona-Kontrollen: Razzia in Neuköllner Shisha-Bars

Bei der Razzia stellte sich ein Friseurladen als unangemeldete Shisha-Bar heraus. In einem anderen Lokal versteckten sich Personen.

Kampf gegen Covid-19: Bundeswehr wappnet sich

Die Bundeswehr beteiligt sich am Kampf gegen das neuartige Coronavirus: Sie bevorratet und verteilt Sanitätsmaterial dank ihrer Bundeswehrapotheke in Blankenburg im Harz. Auch Sauerstoff wird dort gewonnen, und Beatmungsgeräte werden instandgesetzt.

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Berlin. Die Gemeinsame Einsatzgruppe Zigaretten (GEZig) des Landeskriminalamts und Zolls hat am Donnerstagabend und in der Nacht zwischen 19 und 2 Uhr in Neukölln kontrolliert, ob die Verordnung im Kampf gegen das Coronavirus eingehalten wird.

Corona-Kontrolle in Berlin: Friseurladen entpuppt sich als Shisha-Bar

Dabei stellte sich ein vermeintlicher Friseurladen an der Neuköllner Flughafenstraße, in dem mehrere Personen ein und aus gingen, als unangemeldete Shisha-Bar heraus. Der Laden wurde geschlossen. Ein vorgefundenes illegales Glücksspielgerät wurde sichergestellt.

Auch in einem polizeibekannten Treffpunktlokal der Familie A.-C. in der Urbanstraße wurden mehrere Personen unerlaubt festgestellt, Strafanzeigen dazu geschrieben und das Lokal geschlossen.

Aus einem vermeintlich geschlossenen Lokal am Maybachufer schien nicht nur Licht, sondern es drang auch starker Cannabisgeruch auf die Straße, weshalb das Lokal mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss überprüft wurde. Anwesend war nur der Inhaber.

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Personen verstecken sich im Geschäft im Schrank

Zuletzt wurden an der Johannisthaler Chaussee in einem durch die fast vollständig abgeklebten Scheiben kaum einsehbaren Lokal mehrere Personen beim Kartenspielen beobachtet.

Da auf Klopfen und Rufen nicht geöffnet, sondern das Licht im Laden ausgeschaltet wurde, musste mit einem Durchsuchungsbeschluss die Tür gewaltsam geöffnet werden. Zunächst wurden sechs Personen und etwas später - in einem Wandschrank versteckt - noch weitere zwei Personen festgestellt.

Hier mussten nicht nur Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung, sondern auch wegen der aufgefundenen Drogen, illegalem Shisha-Tabak und zweier illegaler Geldspielgeräte gefertigt werden. Auch dieses Lokal wurde geschlossen und versiegelt.

Verstöße gegen Corona-Regeln: 16 Personen angezeigt

Insgesamt wurden 16 Personen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Dazu kamen zwei Anzeigen wegen illegalem Glücksspiel und eine wegen des Drogenfundes von etwa 20 Gramm Marihuana in der Johannistaler Chaussee und eine wegen Steuerhehlerei.