Gesundheit

Freie Wähler fordern strengere Maßnahmen gegen Corona-Krise

Peter Vida, Vorsitzender der Landtagsfraktion von BVB/Freie Wähler in Brandenburg, vor der Presse.

Peter Vida, Vorsitzender der Landtagsfraktion von BVB/Freie Wähler in Brandenburg, vor der Presse.

Foto: dpa

Potsdam. Die Freien Wähler im Brandenburger Landtag haben in der Corona-Krise noch strengere Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und eine bessere Ausrüstung von Ärzten und Krankenhäusern gefordert. "Die dicht gedrängten Parkplätze und Radwege des letzten Wochenendes - es tut mir leid - geben uns Recht in der Forderung, die Maßnahmen nach bayerischem Vorbild zu verschärfen", sagte Fraktionschef Péter Vida in der Aussprache zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch im Landtag.

Bei den Schließungen von Schulen und Gastronomie sowie bei den Kontaktbeschränkungen sei Brandenburg stets mehrere Tage hinterher gehinkt, kritisierte Vida. Noch am 25. März habe Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) erklärt, Brandenburg sei ja nicht so betroffen wie Bayern. "Wir brauchen diese Maßnahmen, damit wir nicht so betroffen sein werden", mahnte Vida. Er forderte zudem eine bessere Ausrüstung von Ärzten und Krankenhäusern. Auch solle geprüft werden, ob derzeit beurlaubte Lehrer in Kliniken eingesetzt werden könnten.