Gesundheit

Corona: Ministerin Nonnemacher hilft, dass sie Ärztin ist

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz.

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz.

Foto: dpa

Potsdam. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) ist im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus als Krisenmanagerin gefragt. Ihr hilft nach eigenen Angaben, dass sie Ärztin ist. Das sei "ein ganz entscheidender Vorteil im Hinblick auf die Corona-Krise", sagte Nonnemacher. "Wir reden die ganze Zeit über die Stärkung von Krankenhausstrukturen, Intensivkapazitäten und Beatmungsplätze. Das sind Dinge, die ich noch aus eigener langjähriger Tätigkeit kenne."

Über zehn Jahre war sie Intensivmedizinerin. Die frühere Chefin der Grünen-Landtagsfraktion ist seit 2019 Gesundheitsministerin und Vize-Ministerpräsidentin. Derzeit ist sie besonders viel am Telefon beschäftigt. Home Office kommt für sie aufgrund von vielen Terminen eher nicht infrage.