Corona-Krise in Berlin

Deutsche Wohnen legt millionenschweren Hilfsfonds auf

Der 30 Millionen Euro schwere Fonds soll Mietern und Geschäftspartnern dort helfen, wo staatliche Unterstützung nicht greift.

Das Logo des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen.

Das Logo des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen.

Foto: dpa

Berlin. Die Deutsche Wohnen, Berlins größtes privates Immobilienunternehmen mit rund 100.000 Wohnungen in der Hauptstadt, richtet einen 30 Millionen Euro umfassenden Hilfsfonds ein, um in der Corona-Krise zu unterstützen. Das teilte das börsennotierte Unternehmen am Mittwoch anlässlich der Präsentation der Geschäftszahlen für das Jahr 2019 mit.

Der Hilfsfonds soll insbesondere dazu dienen, um von der Corona-Krise betroffenen Gewerbe- und Wohnungsmietern sowie Handwerks- und kleineren Dienstleistungsunternehmen unbürokratisch zu helfen, sagte Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn.

Zur Finanzierung des Hilfsfonds hätten Vorstand und der Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung eine auf 90 Cents je Aktie reduzierte Dividende vorzuschlagen. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir in Krisenzeiten Solidarität zeigen müssen – umso mehr, da die Deutsche Wohnen sehr stark aufgestellt ist“, so Zahn weiter.

Der Fonds solle Mietern und langjährigen Geschäftspartnern dort helfen, wo staatliche Unterstützung nicht greift. „Wir gehen davon aus, dass unsere Aktionäre unserem Vorschlag zustimmen und ein starkes Signal der Unterstützung senden”, so der Konzern-Chef.

Über die Ausgestaltung dieses Fonds werde das Unternehmen in den kommenden Tagen informieren.

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