Gesundheit

Berlin hat ersten Corona-Todesfall: 95-Jähriger gestorben

Ein mit dem Coronavirus infizierter Patient ist in Berlin gestorben. Er hatte schwere Grunderkrankungen.

Ausgangssperren: RKI gibt keine Empfehlung ab

Das Robert-Koch-Institut gibt derzeit keine Empfehlung für Ausgangssperren zur Eindämmung der Coronakrise ab. Das liege jeweils im Ermessen "der Entscheidungsträger vor Ort", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin.

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Berlin. Zum ersten Mal ist in Berlin nachweislich ein mit dem neuen Coronavirus infizierter Patient gestorben. Es handle sich um einen 95 Jahre alten Mann mit schweren Grunderkrankungen, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitag mit. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Die Zahl der erfassten Infektionen in der Hauptstadt ist zuletzt stark angestiegen: auf 688 Fälle (Stand Donnerstagnachmittag). Das waren 169 Fälle mehr als am Vortag. Im Krankenhaus isoliert und behandelt wurden zu dem Zeitpunkt demnach mehr als 40 Menschen, mehr als ein Dutzend lagen auf einer Intensivstation. Alle anderen seien häuslich isoliert, hieß es.

Coronavirus in Berlin: Viele Fälle in mittleren Altersgruppen

Die meisten Fälle in Berlin werden bisher in den mittleren Altersgruppen verzeichnet. Ältere Menschen und solche mit Grunderkrankungen haben jedoch ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe von Covid-19 als junge Menschen. Bisher sind dem Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit 31 Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Virus gemeldet worden.

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