Autobrände in Berlin

Im Februar brannten in Berlin weniger Autos

Im Februar wurden in Berlin 13 Pkw angezündet. Damit steigt für 2020 die Zahl der angezündeten Autos auf 41 an.

Brandstifter trieben im Februar seltener ihr Unwesen als im Monat zuvor. Während im Januar noch 28 Fahrzeuge in Berlin direkt und mutwillig in Brand gesteckt wurden, waren es im Februar nur 13. In die Januar-Bilanz fallen allerdings auch relativ viele Fälle aus der Silvesternacht. Damit steigt für 2020 die Zahl der angezündeten Autos auf 41 an.

urch übergreifende Flammen wurden in diesem Monat außerdem neun weitere Autos beschädigt oder zerstört. Damit wurden in diesem Jahr bislang insgesamt 25 Fahrzeuge in Berlin durch ein daneben stehendes, brennendes Auto in Mitleidenschaft gezogen.

Auto von CDU-Politiker Falko Liecke brannte

Politisch motivierte Brandstiftungen habe es in diesem Monat keine gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Auch der Anschlag auf das Auto der Ehefrau von Neuköllns stellvertretendem Bezirksbürgermeister Falko Liecke (CDU) werde bislang nicht als solche gewertet. In der Nacht zum 1. Februar brannte der VW, der vor dem Wohnhaus des Politikers geparkt war, vollständig aus. „Ich lasse mich nicht einschüchtern, ich bleibe meiner Linie treu“, sagte der Politiker nach dem Anschlag. Die Hintergründe der Tat sind laut des Polizeisprechers noch Gegenstand der Ermittlungen.

In der Nacht zum 9. Februar brannten gleich drei Autos: Ein Mercedes in Blankenfelde sowie ein Peugeot und ein VW in Marzahn. Man prüfe einen Zusammenhang, so der Polizeisprecher.

Ein politisches Motiv liegt laut Polizei nur in wenigen Fällen vor. In diesem Jahr geht man bei nur drei angezündeten Autos davon aus. Es handelt sich ausschließlich um Wagen der Firma Thyssenkrupp, die alle in der Nacht zum 31. Januar in Flammen aufgingen. Später gab es ein entsprechendes Bekennerschreiben.