Agrar

6800 Hektar Wald durch Dürre, Stürme und Brände beschädigt

Ein Schild "Waldweg Nicht öffentlich. Frei für Forst- und Jagdbetrieb" steht neben einer Schranke in einem Wald in Kremmen zwischen den Bäumen.

Ein Schild "Waldweg Nicht öffentlich. Frei für Forst- und Jagdbetrieb" steht neben einer Schranke in einem Wald in Kremmen zwischen den Bäumen.

Foto: dpa

Potsdam. Trockenheit, Stürme, Käfer und Waldbrände haben in Brandenburgs Wäldern Schäden seit Anfang 2018 hinterlassen. Rund 6800 Hektar Wald müssen aufgeforstet werden, wie aus neuen Daten des Bundesagrarministeriums vom Mittwoch hervorgeht. Mehr als 68 Prozent der Schadflächen sind demnach nicht in öffentlicher Hand.

Am schlimmsten hat es dem Ministerium zufolge Nordrhein-Westfalen getroffen. 68 000 Hektar Wald gelten als Schadflächen, die wiederbewaldet werden müssen. Danach folgen Thüringen und Niedersachsen.

Bundesweit sind die Schäden größer als bisher angenommen. Statt der zuvor ermittelten 180 000 Hektar Land mit Waldschäden sei nun von 245 000 Hektar auszugehen. Bund und Länder haben bereits Millionenhilfen besiegelt, um die Wälder aufzuforsten und besser für den Klimawandel zu wappnen. Für die kommenden vier Jahre stehen dafür knapp 800 Millionen Euro zusätzlich bereit. Davon kommen rund 480 Millionen Euro vom Bund, den Rest sollen die Länder beisteuern.