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Linke-Politiker Liebich kündigt Rückzug aus Bundestag an

Stefan Liebich (Linke), Mitglied des Deutschen Bundestages, spricht im Bundestag.

Stefan Liebich (Linke), Mitglied des Deutschen Bundestages, spricht im Bundestag.

Foto: dpa

Berlin. Die Linke verliert ihren Fachmann für Außenpolitik im Bundestag. Der Berliner Abgeordnete Stefan Liebich kündigte am Donnerstag an, nicht noch einmal für das Parlament zu kandidieren. Zudem werde er sich zum Ende des Monats aus dem Auswärtigen Ausschuss zurückziehen und auch das Amt des außenpolitischen Sprechers der Linke-Fraktion abgeben, erklärte der 47-Jährige. Er werde seinen Wahlkreis noch bis zum Ende der Legislaturperiode - das wäre 2021 - im Bundestag vertreten. "Und danach werde ich was anderes machen."

Liebich war von 1995 bis 2009 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und sitzt seit 2009 als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag. Seinerzeit nahm er dem SPD-Politiker Wolfgang Thierse den Wahlkreis Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee ab. 2013 und 2017 verteidigte er das Direktmandat. "Alle guten Dinge waren drei, und ich gehe ungeschlagen vom Platz", erklärte Liebig. "Nun ist es an der Zeit, einen Punkt zu setzen. Man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist."

Die Berliner Linke bedauerte die Entscheidung Liebichs. "Schade, schade, schade. Ein Riesenverlust", twitterte der stellvertretende Vorsitzende Tobias Schulze.