Verkehr

S-Bahnen im morgendlichen Berufsverkehr ausgefallen

Bei der Berliner S-Bahn kam am Freitagmorgen einiges zusammen - vor allem zum Nachteil von Pendlern von und nach Potsdam.

Ein Zug der Berliner S-Bahn fährt auf den Gleisen im Berliner Stadtgebiet.

Ein Zug der Berliner S-Bahn fährt auf den Gleisen im Berliner Stadtgebiet.

Foto: dpa

Berlin/Potsdam. Fahrgäste mehrerer S-Bahnlinien in Berlin und Brandenburg haben am Freitagmorgen mehr Zeit einplanen müssen. Die Linie S7 wurde zwischen den Bahnhöfen Wannsee und Griebnitzsee unterbrochen und ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Viele Pendler zwischen Berlin und Potsdam nutzen diese Verbindung. Die Bahn empfahl, auf die Regionalbahnen auszuweichen. Seit dem Mittag verkehrte die S7 dann wieder im Zehn-Minuten-Takt, wie das Unternehmen per Twitter mitteilte.

Auf der Linie hatte es bereits zuvor Verzögerungen gegeben. Ein Sprecher der Bahn sagte, ein Drehgestell eines S-Bahnzuges sei am frühen Morgen bei einer langsamen Rangierfahrt ohne Fahrgäste kurz vor Wannsee aus den Gleisen gesprungen. Im Laufe des Tages sollte der Zug wieder auf die Schienen gehoben werden. Verletzt wurde laut Sprecher niemand.

Auch im Berliner Stadtzentrum kam es am frühen Morgen zu Einschränkungen auf mehreren Linien. Grund hierfür war eine Signalstörung am Hauptbahnhof. Es waren die Linien S3, S5, S7 und S9 betroffen. Kurz nachdem die Bahn Entwarnung gab, meldete sie einen weiteren Vorfall: "Wegen einer ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes" in Lichtenberg sei stadteinwärts auf der S5, S7 und S75 mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen zu rechnen.