Nahverkehr

S-Bahn Berlin: Nach Störung fährt die S7 wieder

Fahrgäste mussten sich am Freitagmorgen in Geduld üben. Bei der S-Bahn kam es zu Störungen auf verschiedenen Linien.

Hier rollt die S-Bahn.

Hier rollt die S-Bahn.

Foto: dpa / Christoph Soeder

Fahrgäste von mehreren S-Bahnlinien in Berlin und Brandenburg mussten am Freitagmorgen mehr Zeit einplanen. Die Linie S7 wurde zwischen den Bahnhöfen Wannsee und Griebnitzsee unterbrochen, wie die Bahn mitteilte. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Die Bahn empfahl Pendlern zwischen Berlin und Potsdam, auf die Regionalbahnen auszuweichen. Die Sperrung zwischen Wannsee und Griebnitzsee wurde gegen 12.30 Uhr aufgehoben.

Zuvor hatte es bereits Verzögerungen auf der Linie gegeben. Ein Sprecher der Bahn sagte, ein Drehgestell einer S-Bahn sei am frühen Morgen bei einer langsamen Rangierfahrt ohne Fahrgäste kurz vor Wannsee aus den Gleisen gesprungen. Im Laufe des Tages sollte die S-Bahn wieder auf die Schienen gehoben werden. Verletzt wurde laut dem Sprecher niemand.

Signalstörung am Hauptbahnhof: Linien S3, S5, S7 und S9

Auch im Berliner Stadtzentrum war es am frühen Morgen zu Einschränkungen auf mehreren Linien gekommen. Grund hier war eine Signalstörung am Hauptbahnhof. Betroffen waren die S3, S5, S7 und S9. Kurz nachdem die Bahn Entwarnung gab, meldete sie einen weiteren Vorfall: „Wegen einer ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes“ in Lichtenberg sei stadteinwärts auf der S5, S7 und S75 mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen zu rechnen.